Heftige Bilder

"Extrem-Unwetter" – Superzelle tobt in Norditalien

Norditalien wird von extremen Unwettern heimgesucht. Es gibt Schäden in vielen Städten. Augenzeugen veröffentlichen unheimliche Bilder der Superzelle.
Newsdesk Heute
15.07.2026, 20:27
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Seit Wochenbeginn verwüsten heftige Unwetter Deutschland, jetzt erwischt es auch Norditalien. Schon am Vormittag warnten die Meteorologen von Kachelmannwetter vor einer schweren Unwetterlage "mit heftigen Superzellen (Bogenechos), Orkanböen und Großhagel".  Besonders der Piemont, die Po-Ebene und Venetien bis rüber nach Kroatien liegen im Zentrum dieser Naturgewalten.

Wie schlimm es wurde, erstaunte sogar Fachleute. "Was für eine heftige Unwetterfront in Norditalien mit ausgeprägtem Bogenecho", kommentiert Wetter-Experte Lars Dahlstrom am Nachmittag die Radarbilder. Sein Chef, Jörg Kachelmann, schreibt mit Blick auf die vielen Camping-Urlauber: "Man kann nur hoffen und beten, dass kein Baum in der Nähe des Zeltes steht".

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Augenzeugen vor Ort sprechen von einem "Horror-Film". Ihre Aufnahmen zeigen, wie die riesige Superzelle auf Parma zuzieht. Die Stadt wurde von Starkregen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h durchgebeutelt.

Der Bürgermeister hatte bereits im Vorfeld alle Bewohner per Video aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Zusätzlich wurde ein Unwetter-Alarm auf alle Mobiltelefone geschickt.

Ab 17.30 Uhr gingen auch Anrufe bei der Einsatzzentrale der Feuerwehr und der Ordnungskräfte ein, wobei auch die lokalen Zivilschutzgruppen mobilisiert wurden, um die verschiedenen kritischen Situationen zu bewältigen.

"Verwüstung in Poviglio, Emilia-Romagna, nach dem Durchzug der Gewitterlinie. Viele Schäden in mehreren Städten im Norden", meldet das Portal "Tornado in Italia".

Es gab unzählige Alarmierungen zur Beseitigung von Bäumen und Pflanzen aus Höfen, Gärten und Straßen. Am stärksten betroffen dürften Poviglio und die Bassa Val d’Enza zu sein, wo die Feuerwehr mindestens dreißig Einsätze verzeichnete – unter anderem wegen gekappter Stromleitungen. Auch im Stadtgebiet von Reggio gab es Dutzende von Einsätzen.

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