"Heute": Vor 20 Jahren war von Neos keine Rede. Hätten Sie damals gedacht, einmal Spitzenpolitiker zu sein?
Felix Eypeltauer: Da hatte ich – wie viele – ganz andere Pläne und Sorgen als die Politik. Erst als es mit Neos eine liberale, humanistische Partei gab, wurde für mich politisches Engagement zur Option. Es ergab sich entlang des Weges, durch Neugier, Idealismus und Engagement.
"Heute": Und was machen Sie mit 54, also in 20 Jahren?
Felix Eypeltauer: Vorausdenken, sich um Gemeinschaft kümmern und Wege finden, Verantwortung übernehmen und Menschen fürs Gestalten gewinnen. Das wird mich immer ausmachen, ob in der Politik oder in einem anderen Feld. Und: Mit mehr Zeit für Familie und Freunde in einem freien Europa leben.