Auf den ersten Blick parken sie einfach nur am Straßenrand. Doch in den unscheinbaren Autos steckt Technik, die zu schnelle Lenker erwischt: Ried im Innkreis setzt auf gleich drei mobile Messeinheiten. Wer an ihnen vorbeirast, könnte die Überraschung erst mit der Strafe im Briefkasten bemerken.
Die Radar-Autos wechseln regelmäßig ihre Plätze. Deshalb beginnt gegen Monatsende in der Bezirkshauptstadt wieder das Rätselraten: Welche Straßen sind als Nächstes dran?
Seit Anfang September sind die drei Messeinheiten in der Froschaugasse, der Schillerstraße und der Ufergasse stationiert. Ihre aktuellen Standorte veröffentlicht die Stadt regelmäßig auf ihrer Website.
Trotzdem sorgt die Methode für Diskussionen: Kritiker sehen in den versteckten Geräten Abzocke. Seitens der Stadt wurde in der Vergangenheit hingegen stets betont, dass die Radar-Autos für mehr Verkehrssicherheit sorgen sollen.
Wo die drei Wagen im Oktober stehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Die neuen Standorte dürften in den kommenden Tagen wieder auf der Website der Stadt landen.