Mit über 300 km/h über die Formel-1-Kurse dieser Welt brettern? Kein Problem. Gefahren im Straßenverkehr erkennen? Da ist bei Arvid Lindblad offenbar noch etwas Luft nach oben. Der Formel-1-Pilot macht gerade seinen Führerschein und hat zumindest die Theorieprüfung bestanden.
Das Ergebnis teilte Lindblad stolz auf Instagram. Im Multiple-Choice-Teil holte er starke 46 von 50 Punkten. Etwas weniger gut lief es bei der Gefahrenerkennung: Dort schaffte er lediglich 52 von 75 Punkten. Zum Bestehen waren 44 nötig, sein Resultat gilt damit als durchschnittlich.
Für Schmunzeln sorgt dabei ausgerechnet Lindblads Beruf. Schließlich muss der Brite in der Formel 1 bei hohem Tempo innerhalb von Sekundenbruchteilen reagieren. Auch Fans nahmen es mit Humor.
Dabei hat Lindblad am Steuer bereits einiges erreicht. Mit sieben Jahren begann er im Kartsport, später wurde er zum jüngsten Rennsieger der Formel 2. Im März 2026 feierte er in Australien sein Formel-1-Debüt und holte als jüngster Brite WM-Punkte. Mittlerweile hat es der Brite mit schwedisch-indischen Vorfahren auf 13 Renneinsätze gebracht. Und das im Alter von gerade einmal 19 Jahren.
Ganz alleine auf die Straße darf der Rennfahrer trotzdem noch nicht. Nach der bestandenen Theorie wartet erst die praktische Fahrprüfung. In der Formel 1 darf der talentierte Racing-Bulls-Fahrer trotzdem weiterhin Vollgas geben.