Mercedes reist voraussichtlich ohne Teamchef Toto Wolff zum Großen Preis von Aserbaidschan. Während Kimi Antonelli in Baku den nächsten Schritt Richtung WM-Titel machen will, soll der 54-jährige Wiener das Rennwochenende aus der Ferne verfolgen.
Warum Wolff nicht vor Ort sein wird, ist bislang unklar. Spekuliert wird über eine geplante Pause angesichts des dicht gedrängten Formel-1-Kalenders. Eine offizielle Begründung für seine Abwesenheit gibt es derzeit nicht.
Wolff selbst hatte zuletzt vor den Belastungen der entscheidenden Saisonphase gewarnt. "Es wird eine anstrengende Zeit für das gesamte Team werden, sowohl in den Fabriken als auch an der Rennstrecke", erklärte der Österreicher. Wegen der kurzen Erholungszeiten würden Vorbereitung und Zuverlässigkeit noch wichtiger.
Die Leitung an der Strecke übernimmt in Baku Bradley Lord. Für den Mercedes-Manager ist das keine neue Aufgabe: Bereits zu Saisonbeginn vertrat er Wolff beim Großen Preis von Japan.
Sportlich steht für Mercedes viel auf dem Spiel. WM-Leader Antonelli kämpft um seinen ersten Formel-1-Titel – muss beim nächsten Kapitel des Titelrennens aber offenbar ohne seinen Teamchef an der Strecke auskommen.