Faßmann kündigt Vollbetrieb an Unis an

Kommendes Semester sollen die Studierenden ihre Lehrveranstaltungen wieder vor Ort besuchen dürfen. (Symbolbild)
Kommendes Semester sollen die Studierenden ihre Lehrveranstaltungen wieder vor Ort besuchen dürfen. (Symbolbild)Kirill Kukhmar / Tass / picturedesk.com
Nächstes Semester sollen die Studierenden ihre Lehrveranstaltungen wieder vor Ort besuchen dürfen. Das sagte Bildungsminister Faßmann am Donnerstag.

Die Entwicklung des Infektionsgeschehens in Österreich war in den vergangenen Wochen stabil. Verantwortlich hierfür sind die Wirkung zeigenden Maßnahmen sowie der voranschreitende Impffortschritt. Angesichts dieser Tatsache soll das kommende Studienjahr an den Hochschulen endlich wieder im Vollbetrieb stattfinden – so zumindest der Wunsch des ÖVP-Bildungsministers Heinz Faßmann.

In einer Pressekonferenz am Donnerstag erklärte er aber, dass der Uni-Vollbetrieb anders aussehen werde, als vor Beginn der Pandemie. Eine Methode, die sich bewährt hat, sei das "Blended Learning" – ein Wechsel von Präsenz- und Distanzlehre. Jenes Konzept würde auch weiter eingesetzt. Die Ausgestaltung des Studienbetriebs bleibt hingegen den Hochschulen überlassen.

3G-Regel

Der Schlüssel für den Vollbetrieb ist laut Faßmann die Corona-Impfung. Er appellierte daher an alle 380.000 Studierenden, sich gegen das Virus impfen zu lassen. Die Hochschulen haben außerdem im kommenden Wintersemester wieder gesetzlich die Möglichkeit erhalten, die "3G-Regel" für ihren Bereich in Kraft zu setzen. 

 Die Erstsemestrigen sollen an die Hochschulen kommen, um das Studium hautnah erleben zu können.

Das heurige noch bis Ende September gehende Studienjahr bezeichnete Faßmann indes als "erfolgreich". Die Studierenden hätten den "Jammerdiskurs von verlorenen Semestern Lügen gestraft". Die Prüfungsaktivität sei nach derzeitigem Stand gestiegen. Auch die Zahl der Abschlüsse habe bereits trotz des noch laufenden Semesters den zweithöchsten Wert aller Zeiten erreicht.

Plan für Schulstart im Herbst

Vor wenigen Tagen schilderte der Bildungsminister auch, wie es für die Schulen im Herbst weitergehen soll. Er erklärte, dass auch da das altbekannte Credo gilt: "So viel Normalität wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig."

Das Semester startet mit einer Sicherheitsphase. Alle Schüler, Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal müssen sich zu Schulbeginn testen, um infizierte Reiserückkehrer schnellstmöglich aus der Infektionskette zu ziehen. Zudem will der Minister hierfür zusammen mit dem Gesundheitsministerium ein System auf die Beine stellen, das auf PCR- und Antigentestung basiert. (Mehr dazu hier >>)

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