Bayern-Coach gut gelaunt

"Fast wie Österreich...": Kompany mit Spitze gegen ÖFB

Bayern-Coach Vincent Kompany scherzt bei einer Pressekonferenz über die ehemaligen leistungen des ÖFB-Teams.
Sport Heute
09.10.2026, 14:21
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Seitenhieb gegen Österreich! Bayern-Trainer Vincent Kompany sorgt vor dem Bundesliga-Neustart für einen Lacher. Auf einer Pressekonferenz nimmt der Belgier ausgerechnet ÖFB-Sportdirektor Christoph Freund und dessen Heimatland aufs Korn.

Nach der Länderspielpause steht für den FC Bayern wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Vor dem nächsten Pflichtspiel sprach Kompany über seine eigenen Erfahrungen mit der belgischen Nationalmannschaft.

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"Ich habe natürlich in der Nationalmannschaft von Belgien nicht immer Erfolg gehabt. Und ich weiß noch ganz gut, ich war beim HSV. Da waren wir damals, glaube ich, 70. oder 80. in der Welt", erinnerte sich der Bayern-Coach.

Dann konnte sich der 40-Jährige einen Seitenhieb gegen Österreich nicht verkneifen. Mit einem Blick auf den neben ihm sitzenden Freund ergänzte er schmunzelnd: "Fast wie Österreich ... für ein paar Jahre." Das wollte der Salzburger nicht auf sich sitzen lassen. "Wir sind Zwanzigster ...", stellte Freund prompt klar.

Kompany ruderte daraufhin zurück und lobte die Entwicklung des ÖFB-Teams. "Jetzt ist Österreich top. Aber dieses Gefühl können wir teilen. Deutschland war immer in den Top 10. Bei uns in den kleinen Ländern gab es immer mal ein Auf und Ab. Und da hat Belgien eine ähnliche Geschichte."

Anschließend erzählte der ehemalige belgische Teamkapitän, wie schwierig die Rückkehr zum Verein nach enttäuschenden Länderspielen sein konnte. "Ich war einer von den Top-Spielern meiner Mannschaft, und wenn ich zur Nationalmannschaft gefahren bin, haben wir damals in Kasachstan, Armenien oder Aserbaidschan auswärts 2:0 oder 3:0 verloren", schilderte Kompany.

Besonders die Reaktionen seiner damaligen HSV-Teamkollegen seien ihm in Erinnerung geblieben. Während er nach Niederlagen frustriert zurückkehrte, hätten Spieler wie Rafael van der Vaart oder Nigel de Jong ihre Erfolge mit den Nationalteams genossen.

"Und dann kommst du zurück mit so einem schlechten Gefühl und dann hast du die Niederländer da, van der Vaart, de Jong, und die haben da im Jacuzzi gesessen und die Deutschen natürlich. Und dann hast du immer so ein negatives Gefühl", erzählte der Bayern-Trainer.

Mit der Zeit habe er allerdings gelernt, sich von solchen Erlebnissen nicht mehr beeinflussen zu lassen. Belgien entwickelte sich während seiner aktiven Karriere schließlich zu einer der stärksten Nationalmannschaften der Welt und eroberte zwischenzeitlich sogar Platz eins der FIFA-Weltrangliste.

red,09.10.2026, 14:21