Wer am Wochenende mit dem Auto unterwegs ist, sollte unbedingt früher losfahren. Der ARBÖ rechnet von Freitag bis Sonntag mit massivem Reiseverkehr und langen Staus auf den wichtigsten Transitrouten durch Österreich.
Grund dafür ist unter anderem der Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Viele Urlauber werden über Österreich Richtung Süden fahren. Die ersten Staus erwarten die Verkehrsexperten bereits am Freitagnachmittag. Besonders am Samstag dürfte sich der Verkehr von Vormittag bis in die frühen Abendstunden stauen. Auch am Sonntag sind längere Verzögerungen möglich.
Betroffen sind laut ARBÖ vor allem die Pyhrnautobahn (A9), die Tauernautobahn (A10), die Karawankenautobahn (A11), die Inntalautobahn (A12), die Brennerautobahn (A13) sowie die Fernpassstraße (B179). Vor Tunneln, Mautstellen, Grenzübergängen und Baustellen müssen Autofahrer mit Wartezeiten rechnen.
Der ARBÖ empfiehlt, wenn möglich nicht am Wochenende zu verreisen oder die Fahrt in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen. Außerdem sollten ausreichend Getränke, regelmäßige Pausen und Beschäftigung für Kinder eingeplant werden. Auch auf die in vielen Regionen geltenden Abfahrtssperren wird hingewiesen.
Für weitere Behinderungen sorgt von 16. bis 18. Juli die Rallye Weiz. Insgesamt gehen 88 Teams aus 14 Nationen an den Start. Rund um Weiz, Naas, Anger und Hart finden elf Sonderprüfungen statt. Dafür kommt es immer wieder zu kurzfristigen lokalen Straßensperren.
Auch in Niederösterreich müssen sich Autofahrer auf Einschränkungen einstellen. Wegen Bauarbeiten ist die B25 im Bereich Ybbs/Kammelbach von Donnerstag, 17. Juli, 20 Uhr, bis Sonntag, 20. Juli, 5 Uhr, zwischen der Hafenzufahrt und dem Kreisverkehr B25/B1 komplett gesperrt. Der Verkehr wird über die B1 sowie die Landesstraßen L6045 und L6044 umgeleitet. Die wichtigsten Einrichtungen in Ybbs und Kammelbach bleiben laut ARBÖ erreichbar.