Startplatz-Rückversetzung

Ferrari-Star droht bei nächstem Rennen heftige Strafe

Der schwere Unfall von Charles Leclerc hat Folgen. Auf den Ferrari-Star wird eine Grid-Strafversetzung zukommen.
Sport Heute
21.09.2026, 08:32
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Bittere Aussichten für Charles Leclerc! Dem Ferrari-Star droht beim kommenden Formel-1-Rennen in Baku eine heftige Startplatzstrafe. Die Scuderia plant offenbar einen Motorwechsel – der Monegasse könnte deshalb sogar vom Ende des Feldes starten müssen.

Grund dafür sind die Folgen seines schweren Unfalls beim Ferrari-Heimrennen in Monza. Leclerc schlug in der Parabolica ein, dabei wurde auch die Power-Unit beschädigt. Untersuchungen ergaben zwar, dass der Motor grundsätzlich noch eingesetzt werden kann. Vollständig überprüfen kann Ferrari das Aggregat allerdings nicht.

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Deshalb soll Leclerc mit dem alten Motor zunächst noch in die Trainings von Baku gehen. Spätestens vor dem Qualifying dürfte Ferrari laut italienischen Medien aber auf die neue Motoreneinheit wechseln. Weil Leclerc sein erlaubtes Kontingent bereits ausgeschöpft hat, würde das eine Startplatzstrafe bedeuten – je nachdem, welche Komponenten getauscht werden, könnte es bis auf den letzten Startplatz gehen. Einziger Vorteil: Der neue Motor wäre die zweite Ausbaustufe nach dem ADUO-Reglement – also ein Leistungs-Upgrade.

Ferrari weiß derweil um die anstehende Rückversetzung. "Wir werden sehen, wann wir mit Charles eine Motorstrafe in Kauf nehmen müssen, aber ich denke, Baku sollte dafür ganz gut passen", erklärte Teamchef Fred Vasseur bereits nach dem Rennen in Madrid.

Der Grund: Auf dem Stadtkurs in Aserbaidschan bieten die lange Vollgaspassage und die harte Bremszone vor Kurve 1 vergleichsweise gute Überholmöglichkeiten. Ferrari hofft damit auf bessere Chancen für eine Aufholjagd. Zusätzlich soll die neue Motorenspezifikation einen Leistungsschub bringen. Die neue Version soll rund zwei Zehntelsekunden pro Runde schneller sein als die ältere Variante.

red,21.09.2026, 08:32
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