Zum 80-jährigen Bestehen bringt Ferrero gleich mehrere neue Süßigkeiten auf den Markt. Der italienische Konzern stellte in Mailand fünf Neuheiten vor. Dabei werden nicht nur bekannte Marken wie Nutella und Wonka ausgebaut, auch beim Frühstück will das Unternehmen künftig stärker mitmischen.
Ab November sollen in Italien neue Nutella-Cookies erhältlich sein. Bereits 2019 hatte Ferrero mit den Nutella Biscuits erstmals Kekse unter der bekannten Marke angeboten. Dazu kommt "Pain au Nutella": tiefgekühlte Teigtaschen mit Nutella-Füllung, die zu Hause im Backofen zubereitet werden.
Auch Wonka bekommt Zuwachs. Ende Oktober sollen sechs neue Süßwaren zunächst in ausgewählten Geschäften verkauft werden. Darunter sind Pralinen, Schokolade mit Karamellfüllung und Fruchtgummis. Einige Kreationen sind von den Oompa Loompas aus der Schokoladenfabrik inspiriert.
Daneben baut der Konzern das Angebot von Pocket Coffee aus. Mit "Eat Natural Granola" steigt Ferrero ab Jänner 2027 außerdem ins Geschäft mit Frühstückscerealien ein.
Neu sind auch die Kinder Crunchy Cookies mit Milchschokoladen- und Kakaostückchen. Nach dem Start im Frühjahr im Außer-Haus-Geschäft sind sie seit September auch im regulären Handel erhältlich.
Die Erfolgsgeschichte begann 1946 im italienischen Alba, als Konditor Pietro Ferrero eine Haselnuss-Kakao-Masse entwickelte. 1964 kam Nutella auf den Markt, später folgten unter anderem Kinder, Tic Tac und Ferrero Rocher.
Heute vertreibt der Konzern mehr als 50 Marken in über 170 Ländern, beschäftigt weltweit über 60.000 Menschen und setzt jährlich rund 25 Milliarden Euro um. In Österreich hat Ferrero eine Niederlassung in Innsbruck.