Ein Wohnungsbrand hat am Freitagmorgen in Dornbirn einen Großeinsatz ausgelöst. Während Feuerwehr, Rettung und Polizei gegen 7 Uhr nach Rohrbach ausrückten, kam es im Zuge des Einsatzes zu einem zusätzlichen Zwischenfall.
Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr kollidierte mit einem Fahrzeug der Polizei. Trotz des Zusammenstoßes gab es bei dem Verkehrsunfall keine Verletzten. Nähere Angaben zum Unfallhergang machte die Polizei zunächst nicht.
Der eigentliche Einsatz hatte es allerdings in sich. Beim Eintreffen der Polizei war die betroffene Wohnung bereits stark verraucht. Die Bewohnerin hatte sich selbst über die Terrassentür ins Freie retten können.
Polizisten öffneten von außen ein Fenster und versuchten zunächst, die Flammen mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bringen. Wegen der starken Rauchentwicklung war das Stiegenhaus für die übrigen Bewohner jedoch nicht mehr passierbar.
Die Feuerwehr musste deshalb 20 Personen über Balkone in Sicherheit bringen. Dabei kamen eine Drehleiter und weitere Leitern zum Einsatz. Sieben Menschen wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus Dornbirn beziehungsweise ins Landeskrankenhaus Bregenz gebracht.
Insgesamt standen 29 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen, 19 Rettungskräfte mit fünf Fahrzeugen sowie zwölf Polizisten mit vier Fahrzeugen im Einsatz.