In der Nacht auf Mittwoch kam es im Häuschen des Wiener Magiers Tony Rei in Gerasdorf (NÖ) zu einem Schwelbrand. Ein Nachbar bemerkte den Rauch und alarmierte die Feuerwehr. Die FF Gerasdorf rückte kurz nach Mitternacht aus und verhinderte, dass das ganze Haus ein Raub der Flammen wurde.
„Hätte ich im Haus geschlafen, wäre ich jetzt vielleicht an den Rauchgasen erstickt“Tony ReiMagier und Brandopfer
Der Magier selbst bekam von den Brand zuerst nichts mit: "Zum Glück war ich nicht daheim. Ich war bei einer Charity-Veranstaltung im Prater und daher gleich in Wien geblieben. Hätte ich im Haus geschlafen, wäre ich jetzt vielleicht an den Rauchgasen erstickt", ist sich Rei dem Ernst der Lage bewusst.
Polizei informierte den Magier gegen 2 Uhr in der Nacht telefonisch, dass sein Haus in Flammen steht. "Ich bin dann gleich hingefahren, aber da war der Brand dank dem tollen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Gerasdorf schon gelöscht. Vielen herzlichen Dank an die Silberhelme an dieser Stelle!"
"Wir waren mit 20 Mann im Einsatz, nachdem ein Anrainer den Brand gemeldet hatte. Die Löscharbeiten dauerten etwa eine Stunde", so Franz Gilg Junior von der FF Gerasdorf zu "Heute". Bei dem Einsatz kam auch eine Drehleiter zum Einsatz, die Silberhelme mussten die Flammen unter schwerem Atemschutz bekämpfen. Jetzt sind Brandursachenermittler der Polizei am Zug um herauszufinden, warum es bei dem Magie-Star gebrannt hat.
Tony Rei selbst hat aber bereits eine Vermutung: "Die Ursache dürfte eine defekte Sicherung oder eine Halogenlampe gewesen sein. Das hat zu einen gefährlicher Schwelbrand mit großer Rauchentwicklung geführt", so der Wiener zu "Heute". Das würde sich auch mit der ersten Einschätzung der Experten decken.
"Das ganze Dach, das Holz vom Zwischenplafond und so weiter haben gebrannt", schildert der bekannte Magier. "Die Nachbarn dachten, ich schieße, denn durch die Hitzeentwicklung flogen die Schindeln vom Eternit-Dach bis zu 30 Meter weit!".