Comeback von Kultfahrer?

FIA hebt Sanktionen gegen russische Fahrer auf

Der Auto-Weltverband FIA hat die Sanktionen gegen russische und weißrussische Fahrer aufgelockert.
Sport Heute
14.08.2026, 13:12
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Die FIA lockert ihre Sanktionen gegen russische und weißrussische Motorsportler. Fahrer aus beiden Ländern dürfen künftig wieder unter ihrer eigenen Flagge bei internationalen Wettbewerben antreten. Auch nationale Symbole und Hymnen sind wieder erlaubt.

Die Entscheidung wurde bereits am 3. August vom Motorsport-Weltrat WMSC getroffen. Damit nimmt die FIA einen Teil jener Maßnahmen zurück, die nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 eingeführt worden waren.

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Bislang durften russische und weißrussische Fahrer nur unter neutraler FIA-Flagge starten. Zusätzlich mussten sie eine Neutralitätserklärung unterschreiben. Diese Vorgaben fallen nun weg.

Damit dürfen Fahrer, Teams und Offizielle aus Russland und Weißrussland wieder ohne entsprechende FIA-Einschränkungen an internationalen Bewerben teilnehmen. Auch Flaggen und Landesfarben auf Rennanzügen, Fahrzeugen oder Ausrüstung sind wieder gestattet. Bei Siegerehrungen dürfen zudem die jeweiligen Nationalhymnen gespielt werden.

Weiterhin keine Rennen in Russland

Komplett aufgehoben werden die Maßnahmen allerdings nicht. Internationale Motorsport-Veranstaltungen auf russischem oder weißrussischem Boden bleiben weiterhin verboten. Eine Rückkehr des Formel-1-Grand-Prix von Russland ist damit vorerst ausgeschlossen.

Die FIA weist außerdem darauf hin, dass weiterhin die gesetzlichen Bestimmungen der jeweiligen Austragungsländer gelten. Bestehen dort etwa Einreiseverbote oder andere Sanktionen gegen russische oder weißrussische Staatsbürger, können diese durch die Entscheidung des Weltverbands nicht umgangen werden.

Die FIA erklärte zudem, die Entwicklungen in der Ukraine weiterhin genau zu beobachten. Sollte es notwendig werden, behält sich der Weltverband weitere Maßnahmen vor.

Von den bisherigen Einschränkungen war unter anderem der frühere Formel-1-Pilot Nikita Mazepin betroffen. Der Russe verlor 2022 noch vor Saisonbeginn sein Cockpit bei Haas. Der ursprünglich geplante Russland-Grand-Prix in Sotschi wurde damals ebenfalls gestrichen, sämtliche Verträge für weitere Formel-1-Rennen im Land wurden anschließend aufgelöst.

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