Krimi nun vor Klärung

Figlmüller–Mord – Mafia-Killer soll in Wien einsitzen

Ein Mafia-Boss verliert Luxusautos um 1,5 Millionen Euro, sein mutmaßlicher Rivale sitzt nach einem tödlichen Anschlag in Wien hinter Gittern.
Wien Heute
27.09.2026, 23:00
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Fast acht Jahre nach den tödlichen Schüssen mitten in der Wiener Innenstadt sitzt der mutmaßliche Figlmüller-Attentäter jetzt in einem österreichischen Gefängnis ein, berichtet die "Kronen Zeitung" am Sonntag.

Der Verdächtige – ein 32-jährige Montenegriner – soll drei Tage vor dem Heiligen Abend 2018 vor dem berühmten Schnitzellokal auf zwei Mafiosi des berüchtigten Kavac-Clans geschossen haben, ein 31-Jähriger starb. Sein jüngerer Begleiter überlebte knapp. Im italienischen Rimini war für im Sommer auf spektakuläre Art und Weise Zielfahndern ins Netz gegangen, die Hanschellen klickten.

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Der gesuchte Mann habe sich einer Gesichts-Operation unterziehen wollen, offenbarte in einem unachtsamen Moment durch das Vorziehen des Vorhangs Ermittlern einen Blick auf sein altes Anlitz und wurde geschnappt, bevor er sich unters Messer legen konnte. Beim Zugriff fanden die Ermittler Geld, einen Pass und sechs Handys. In seiner Heimat war der Mann in Abwesenheit bereits wegen eines anderen Tötungsdelikts zu 40 Jahren Haft verurteilt worden.

Doch auch beim verfeindeten Kavac-Clan schlagen Ermittler zu. Dessen 43-jähriger Boss Radoje Z. – er soll Feinde durch den Fleischwolf gedreht und als Ćevapčići verspeist haben, wir berichteten – steht in Österreich seit mehr als drei Jahren auf der "Most Wanted"-Liste. Er soll   85 Kilo Kokain nach Österreich geschmuggelt haben. Jetzt gerieten seine Luxusautos und jene seiner Ehefrau ins Visier. Bei Durchsuchungen von Villen und Garagen in der Schweiz wurden mehrere Fahrzeuge im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro beschlagnahmt, darunter ein gepanzerter Mercedes G 500.

red,27.09.2026, 23:00