Rodionov macht es klar

Finale! Davis-Cup-Team schlägt die Belgier

Österreichs Tennis-Team hat es zum "Final 8" des Davis Cups geschafft. Rot-Weiß-Rot schlug zu Hause Belgien mit 3:1.
Sport Heute
19.09.2026, 15:54
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Österreichs Tennis-Team gehört zu den besten acht Nationen der Welt. Das Team rund um den Non-Playing-Captain Jürgen Melzer gewann am Samstag das Duell gegen Belgien mit 3:1. Auf dem WAC-Platz in Wien sorgten erst Lucas Miedler und Neil Oberleitner im Doppel für die 2:1-Führung für Rot-Weiß-Rot, ehe Jurij Rodionov im Duell der Top-Spieler den Weltranglisten-38. Zizou Bergs in zwei Sätzen schlug.

Nach den ersten beiden Einzeln am Freitag war es 1:1 gestanden. Nachdem Rodionov sein Einzel gegen Gauthier Onclin in zwei Sätzen gewonnen hatte, Lukas Neumayer trotz einer starken Vorstellung gegen Bergs in drei Sätzen verloren hatte.

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Damit schafft es das Tennis-Nationalteam zum Davis-Cup-Finalturnier der besten acht Teams nach Bologna Ende November.

"Es war eine Freude heute, da auf der Bank zu sitzen. Wir haben mit Jurij Rodionov einen Mister Davis Cup. Er hat richtig gut gespielt, verdient gewonnen. Das macht es aus und deswegen fahren wir nach Bologna", schmunzelte Melzer nach dem verwandelten Matchball. "Es war ein hartes Stück Arbeit, war sehr intensiv und nervenaufreibend. Ich war einfach nur froh, dass ich den Sack zumachen konnte", atmete Rodionov dann durch: "Wir haben als ein Team, als eine Nation, gewonnen."

Rodionov holt den dritten Punkt

In einem ausgeglichenen ersten Satz war Rodionov noch das Break zum 4:2 gelungen. Allerdings hatte Österreichs Nummer eins postwendend seinen Aufschlag abgeben müssen. Der Weltranglisten-142. wehrte dann beim Stand von 5:5 eine weitere Breakchance des Belgiers ab, hatte selbst bei 6:5 zwei Möglichkeiten, den Satz zu entscheiden. Diese wehrte Bergs aber ab, die Nummer 38 kämpfte sich ins Tie-Break. In dem es ebenso eng herging. Bis Rodionov den Satz mit 8:6 zumachte.

Im zweiten Durchgang ging beim belgischen Top-Spieler aber nichts mehr. Bergs musste schon den ersten Aufschlag abgeben, schaffte zwar das sofortige Re-Break, doch Rodionov ließ nicht locker. Mit dem dritten Aufschlagverlust in Serie ging Österreichs Nummer eins mit 2:1 in Führung, während beim Belgier das Frustpotenzial stieg, Bergs plötzlich drei Breakchancen gegen sich hatte und Rodionov die zweite davon zum 4:1 verwertete. Nach einem Re-Break für den Belgier war es ein weiterer Aufschlagverlust von Bergs, der Österreich den Sieg brachte – 6:3.

Österreich - Belgien 3:1

Jurij Rodionov - Gauthier Onclin 6:4, 6:1

Lukas Neumayer - Zizou Bergs 6:2, 4:6, 2:6

Lucas Miedler/Neil Oberleitner - Sander Gille/Joran Vliegen 7:6 (5), 7:5

Jurij Rodionov - Zizou Bergs 7:6 (6), 6:3

Lukas Neumayer - Gauthier Onclin abgesagt

Zuvor hat Österreichs neu formiertes Doppel Rot-Weiß-Rot mit 2:1 in Front gebracht, damit für den ersten Österreich-Matchball gesorgt. Miedler/Oberleitner setzten sich in einem ausgeglichenen Duell gegen Sander Gille/Joran Vliegen, immerhin die French-Open-Finalisten aus dem Jahr 2023, denkbar knapp mit 7:6 (5) und 7:5 durch.

red,Akt. 19.09.2026, 16:08, 19.09.2026, 15:54