"Wäre wunderbar"

Erfolgstrainer von Alcaraz soll Erzrivalen trainieren

Der große Rivale von Carlos Alcaraz soll sich dessen langjährigen Erfolgstrainer Juan Carlos Ferrero schnappen.
Sport Heute
19.09.2026, 11:00
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Sieben Jahre lang formte Juan Carlos Ferrero seinen Landsmann Carlos Alcaraz zu einem der zwei besten Tennisspieler der Gegenwart. Jetzt soll der Spanier ausgerechnet vor einem Engagement beim größten Rivalen seines Ex-Schützlings stehen.

Wie der "ESPN"-Experte José Luis Clerc berichtet, könnte Ferrero neuer Trainer von Jannik Sinner werden. Der argentinische Tennis-Journalist Gonzalo Ferreyra bestätigte die Information am Mittwoch unter Berufung auf eine weitere Quelle. Offiziell ist der spektakuläre Wechsel noch nicht. Doch mehrere Puzzlestücke passen zusammen.

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Sechs Grand Slams mit Alcaraz

Ferrero und Alcaraz gingen erst Ende 2025 getrennte Wege. Sieben Jahre lang hatte der ehemalige Weltranglistenerste seinen spanischen Landsmann betreut und mit ihm sechs Grand-Slam-Titel gefeiert.

Warum die erfolgreiche Zusammenarbeit letztlich endete, wurde nie vollständig öffentlich aufgeklärt. Ferrero ließ danach allerdings erkennen, dass er gerne mit Alcaraz weitergearbeitet hätte.

Seitdem ist der 46-Jährige ohne festen Schützling – und sein Name wurde schnell mit Sinner in Verbindung gebracht. Im April wies Ferrero Berichte über Gespräche mit dem Italiener noch zurück. Wenige Monate später klang das bereits anders. "Es wäre wunderbar, ihn zu trainieren", sagte er im Juni dem "Corriere della Sera".

Ferrero kündigt Tour-Comeback an

Jetzt bekommen die Spekulationen neue Nahrung. Beim Fußballspiel von Real Madrid gegen Elche am Dienstag bestätigte Ferrero, dass seine Rückkehr auf die Tennis-Tour bevorsteht. Nur seinen neuen Schützling wollte er noch nicht verraten. "Aber ich kann noch nicht sagen, mit wem."

Ausgerechnet bei Sinner könnte zudem bald ein Platz im Trainerteam frei werden. Darren Cahill dürfte seine Tätigkeit zum Jahresende beenden. Ganz sicher ist das allerdings nicht: Bereits ein Jahr zuvor hatte Cahill seinen Abschied angekündigt, sich anschließend aber doch für eine Fortsetzung entschieden.

red,19.09.2026, 11:00