Betrugswelle startet erneut

FinanzOnline-Nachricht – dieser Link räumt Konto leer

Eine Wienerin erhielt gleich zwei dringende WhatsApp-Nachrichten zu ihrer FinanzOnline-ID. Dahinter steckt eine gefährliche Betrugsmasche.
Österreich Heute
25.09.2026, 22:30
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Dagmar S. aus Wien-Penzing erhielt eine dringende WhatsApp. Ihre ID für Finanzonline laufe bald ab, sie solle sofort den angegebenen Link drücken.

Die erste Nachricht ignorierte sie, doch schon nach zwei Tagen kam die nächste dringende Aufforderung (siehe Foto oben).

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Ich dachte mir, dass es eine Betrugs-Nachircht ist", sagt S. zu "Heute". Doch sie forderte ihr Glück heraus. Sie wählte die Nummer, die als Absender angegeben war. "Es war eine heimische Handynummer, da lief das Tonband, 'dieser Anschluss ist nicht erreichbar'."

Eines fiel ihr auf: "Es war sehr kurios, als die zweite Nachricht ankam, war die erste gelöscht."

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Den Link hat sie jedenfalls nicht angeklickt, doch sie will die Öffentlichkeit warnen: Der Trick ist nicht neu, "aber scheinbar starten Kriminelle gerade eine neue Betrugs-Welle."

Es ist nicht das erste Mal, vor knapp einem Jahr warnte die Polizei vor dem gleichen Trick. Wer den gefährlichen Link antippt, dem droht der Verlust des Online-Bankings!

Wenn man den Link aktiviert, wird man von Betrügern angerufen und zur Installierung einer Fernzugriffs-Software aufgefordert.

Vermögen gestohlen

Die Täter übernehmen ihren Computer samt ihrem Online-Banking. Im November des Vorjahres verlor ein einziges Opfer dadurch mehr als eine halbe Million Euro.

red,25.09.2026, 22:30