Ein Firmen-Pkw wurde am Dienstagabend nach einer Kollision mit einer Zugmaschine von der Straße geschleudert. Der Unfall ereignete sich gegen 17.22 Uhr auf der B170 im Gemeindegebiet von Kitzbühel.
Ein 46-jähriger Österreicher war mit seinem 67-jährigen Arbeitskollegen in Richtung Kirchberg in Tirol unterwegs. Zur selben Zeit bog eine 44-jährige Österreicherin im Ortsteil Grundhabing mit einer Zugmaschine samt Anhänger von einem Feld nach rechts auf die Bundesstraße ein.
Der Anhänger war nicht zum Verkehr zugelassen und mit 25 km/h angegeben.
Aus bisher unbekannter Ursache kam es zur Kollision. Der Firmen-Pkw prallte gegen das linke Vorderrad der Zugmaschine. Durch den Zusammenstoß wurde das Auto auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert und landete dort in einer Wiese.
Der 46-jährige Lenker und sein 67-jähriger Beifahrer erlitten Handverletzungen unbestimmten Grades. Beide wurden vom Rettungsdienst ins Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol gebracht.
Die 44-jährige Lenkerin der Zugmaschine klagte nach dem Unfall über Kopfschmerzen und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.
Am Pkw entstand Totalschaden. Bei der Zugmaschine wurden der linke Vorderreifen und die Lenkstange beschädigt.
Die B170 war im Unfallbereich rund eineinhalb Stunden lang nur einspurig befahrbar. Im Einsatz standen die Feuerwehr Kitzbühel mit vier Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften, ein Rettungswagen, ein Abschleppdienst mit zwei Fahrzeugen sowie zwei Polizeistreifen.
Warum es zur Kollision zwischen dem Firmen-Pkw und der Zugmaschine kam, ist bisher unbekannt.