Aperol-Drinks um 99 Cent, herzerwärmende Weihnachtsaktionen für Kinder in schwierigen Lebenslagen, saftige Schnitzel zum Bestpreis: Mit seinen wilden Aktion sorgte der Inhaber des Siebenbrunnencafés Patrick Holzinger immer wieder für Wirbel im 5. Wiener Bezirk.
Wie "Heute" bereits berichtete, suchte der Gastro-Boss schon im Juli einen neuen Besitzer. Nun scheint er diesen gefunden zu haben, wie er exklusiv im "Heute"-Talk erklärt.
Mit seinem kongenialen Partner Philipp Giefing führte der 34-Jährige jahrelang das Siebenbrunnen-Café. 500 Quadratmeter Nutzfläche, ein 144-Quadratmeter-Gastgarten, eine schuldenfreie Finanzsituation und ein Lokal mit jeder Menge Charme, Stil und Stammkundschaft zeichnen das Lokal in der Reinprechtsdorfer Straße aus.
Wieso es nun abgegeben wird? Die Preis-Teuerungen sind jedenfalls nicht der Grund. Im "Heute"-Talk erklärt Holzinger, wie es zu dem Entschluss kam, das beliebte Lokal zu übergeben:
Video: Deshalb wird Wiener Kult-Lokal abgegeben
"Das Geschäft läuft Gott sei Dank gut, aber die Familie geht vor!" Der täglich aufs Neue intensive Job nehme Familie Holzinger zu viel Zeit – diese fehlt für die Liebsten. Der junge Unternehmer ist nämlich auch zweifacher Vater, betreibt unterdessen auch das Siebenbrunnen-Stadl in der Wiener City.
Wann das Siebenbrunnen-Café endgültig den Besitzer wechselt, wollten Holzinger und Giefing noch nicht verraten. Bald soll es aber jedenfalls soweit sein. Der Stil des Siebenbrunnen-Cafés soll aber großteils erhalten bleiben. Lediglich aus einem Teil des Lokals mit Küche soll etwas Neues entstehen: "Das hat der Bezirk noch nicht gesehen!"
Das Siebenbrunnen-Stadl in der Johannesgasse 21 im 1. Bezirk soll unterdessen weiter betrieben werden, Acts wie Malle-Stars oder Sternchen aus deutschen TV-Formaten sollen dort regelmäßig Einzug halten.