Blumen verschenkt

Floristen-Flashmob sorgt für Blütenzauber in Wien

Wiener Floristinnen zeigten nun in der Wiener City bei einem Flashmob ihr Können. Die fertigen Blumensträuße wurden an erfreute Passanten verschenkt.
Thomas Peterthalner
23.09.2026, 14:00
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Mitten in der Wiener City wurde es nun besonders bunt. Am Stock-im-Eisen-Platz zeigten Floristen bei einem Flashmob, was in ihrem Handwerk steckt. Die Aktion unter dem Motto "Handwerk kommt zur Blüte" begeisterte die Passanten.

Blumen für Passanten

Einheimische und Touristen konnten 20 Minuten lang zuschauen, wie aus Blumen, Farben und Formen fertige Sträuße wurden. Und die landeten danach nicht wieder in der Werkstatt: Die Floristen verschenkten ihre Werke direkt an die Passanten. "Mit unserem Flashmob wollen wir zeigen, wie kreativ und vielseitig der Beruf des Floristen ist", so Herbert Eipeldauer, Floristen- und Gärtner-Innungsmeister der WKW.

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"Jeden Tag etwas Neues"

Floristik ist ein Handwerk, bei dem Farben, Formen und Kreativität zusammenspielen. Gleichzeitig gehe es beim täglichen Umgang mit Blumen und Pflanzen auch darum, auf deren Herkunft und die verwendeten Materialien zu achten sowie möglichst wenig wegzuwerfen, so Eipeldauer.

Nicht nur Blumensträuße

Floristen fertigen nicht nur klassische Blumensträuße und Gestecke. Sie gestalten auch Hochzeiten und Veranstaltungen und arbeiten für unterschiedlichste persönliche und gesellschaftliche Anlässe. Der Beruf gehört zu den grünen Berufen in Wien. Von der Landesinnung werden neben Floristen auch Garten- und Grünflächengestalter sowie Friedhofs- und Ziergärtner vertreten. Insgesamt betreut sie rund 1.000 Mitgliedsbetriebe.

Drei Jahre Ausbildung

Mit der Aktion soll auch auf die Ausbildung aufmerksam gemacht werden. Die Lehre zum Floristen dauert drei Jahre. Danach gibt es unter anderem Möglichkeiten zur Meisterprüfung, Berufsreifeprüfung und weiteren beruflichen Qualifikation. "Es ist uns wichtig, den Beruf und seine Ausbildungsmöglichkeiten sichtbar zu machen und junge Menschen für dieses kreative Handwerk zu begeistern", so der Innungsmeister.

pet,23.09.2026, 14:00