"Versagen der Regierung"

Flug-Beben in Wien – diese 10 Verbindungen fallen weg

Mit einer knallharten Aussendung attackiert Ryanair die Bundesregierung frontal. Zwölf Verbindungen fallen weg, weitere könnten folgen.
Newsdesk Heute
07.10.2026, 14:28
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Ryanair-Chef Michael O’Leary macht Ernst: Nach jahrelangem Klagen über die hohen Kosten in der Flugverkehrsbranche in Österreich und weiter saftig gestiegenen Gebühren gibt es jetzt spürbare Konsequenzen für alle Reisenden. Im folgenden Winterfahrplan werden satte zehn Verbindungen ab Wien gestrichen, doch auch Linz und Klagenfurt sind betroffen.

Verkündet wird das Flug-Beben in einer Presseaussendung, die ebenso gut von der politischen Opposition kommen könnte und mit dem Kanzler hart ins Gericht geht. Komplett in Großbuchstaben wird getitelt: "STOCKER-REGIERUNG BLEIBT UNTÄTIG, WÄHREND WIENS PASSAGIERZAHLEN ZUSAMMENBRECHEN".

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Diese Strecken fallen weg

Konkret gehe es um die immer wieder geforderte Abschaffung der Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro. Auch die Flugsicherungsgebühren, die seit der Corona-Pandemie um 60 Prozent gestiegen seien, sollen weg. In Verbindung mit den um 30 Prozent gestiegenen Gebühren des Flughafens werde Österreich im Vergleich zu Nachbarländern immer unattraktiver.

Als Konsequenz werden vier bislang in Wien stationierte Flugzeuge abgezogen, wodurch 80 Arbeitsplätze wegfallen. Gestrichen werden somit die Verbindungen nach Kopenhagen, Marseille, Tel Aviv, Dubrovnik, Nis, Salerno, Sevilla, Warschau, Lanzarote und Riga sowie die London-Flüge ab Klagenfurt und Linz.

"Wien bricht zusammen"

"'Sleepy' Stocker sieht tatenlos zu, während Wien zusammenbricht", wettert Ryanair-CEO Michael O’Leary. "Die heute angekündigten Kürzungen von Flugzeugen und Strecken im Winterflugplan 2026 sind das direkte Ergebnis des Versagens der Stocker-Regierung, diese schädliche Steuer abzuschaffen, sowie ihres kürzlich angekündigten 30-Mio.-€-"Hilfspakets" für die Luftfahrt, bei dem sie selbst vier Monate später noch immer nicht erklären kann, wie oder wofür sie gedenkt, diese 30 Mio. € einzusetzen."

Und für Österreich könnte es noch dicker kommen: Sollte die Regierung in Sachen Luftverkehrssteuer und Co. nicht handeln, "wird der Hochpreisstandort Österreich weiterhin Flugzeuge, Strecken, Verkehr und Wachstum an kostengünstigere EU-Nachbarländer verlieren und scheitern".

red,Akt. 07.10.2026, 14:48, 07.10.2026, 14:28
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