Das Wrack war am Mittwochabend rund 300 Meter vom Ufer entfernt an einer der tiefsten Stellen des Sees gefunden worden. Laut einem Bericht des ORF, der sich auf die APA beruft, sollen zwei Tote im Cockpit gefunden worden sein.
Zu den Identitäten macht die Polizei auf "Heute"-Anfrage weiterhin keine genauen Angaben. Man könne sie erst sicher bestätigen, wenn sie geborgen sind. Für den Flug angemeldet waren laut ORF eine 19-jährige Flugschülerin und ein 24-jähriger Fluglehrer, beide aus Deutschland.
Zuvor war in Medienberichten von einer 20-Jährigen und einem 25-Jährigen die Rede gewesen. Die Bergung aus 163 Metern Tiefe wird zum Kraftakt. Ein Tauchroboter soll eine Leine um das Flugzeug legen. Anschließend soll die Maschine mit Hebeballons und einer Seilwinde zunächst bis auf rund 40 Meter Tiefe angehoben werden.
Unterdessen hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Wie "Heute" erfahren hat, waren die Beamten auch schon bei der für den tragisch geendeten Vorfall zuständigen Flugschule.
Die knappe Auskunft des Unternehmens auf Anfrage unserer Redaktion: "Wir dürfen leider noch nichts sagen", vertröstete eine Mitarbeiterin am Telefon bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Erhebungen abgeschlossen sind.
Die Aufarbeitung des Crashs gestaltet sich langwierig: Das Wrack, das in 160 Meter Tiefe geortet wurde, kann erst am Samstag geborgen werden. Die Einsatzkräfte müssen auf einen Spezialroboter warten, und schlechtes Wetter lässt die Aktion nicht früher zu. Dann dürften auch die Leichen aus dem See geholt werden, sollten sie sich tatsächlich im Cockpit befinden.