Plötzlich 16 Dateien weniger

Gelöscht? Foto von Donald Trump fehlt in Epstein-Akten

Aktuell kommen nach und nach neue Fotos und Dokumente aus den Epstein-Akten an die Öffentlichkeit. Die Demokraten vermissen aber ein spezielles Foto.
Heute Entertainment
21.12.2025, 11:27
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Keine 24 Stunden nach dem Start der Veröffentlichung der Epstein-Akten gibt es politischen Zoff: Demokraten im US-Kongress werfen dem Justizministerium vor, eine Datei gelöscht zu haben.

Während immer neue Fotos und Dokumente zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (✝66) auftauchen, fällt auf, dass zuletzt weniger bis keine Aufnahmen von Donald Trump zu sehen sind.

16 Dateien fehlen

Laut Demokraten fehlt ein Foto aus einem öffentlich abrufbaren Datensatz – eine Aufnahme, auf der Trump mit Ehefrau Melania gemeinsam mit Epstein und Ghislaine Maxwell zu sehen ist, während auf einem anderen Bild Bill Clinton erscheint.

Eine dpa-Stichprobe zeigt zudem: Die neuere Archivversion enthält mindestens 16 Dateien weniger, darunter auch Fotos eines Raumes mit Massageliege. Das Justizministerium äußerte sich zunächst nicht, das Weiße Haus betonte jedoch, die aktuelle Regierung sei die "transparenteste" der US-Geschichte.

"Hier geht es nicht um Bill Clinton"

Das Ministerium weist jede Manipulation zurück. Vize-Justizminister Todd Blanche sagte bei ABC News: "Präsident Trump hat von Anfang an klargestellt, dass er erwartet, dass alle Akten, die freigegeben werden können, auch freigegeben werden - und genau das tun wir." Hinweise auf eine Verwicklung Trumps gibt es laut bisherigen Auswertungen nicht, neue Erkenntnisse zum Verhältnis Epstein–Trump seien kaum enthalten.

Stattdessen rücken nun vermehrt Bilder von Clinton in den Fokus. Dessen Sprecher kontert scharf und lenkt den Blick zurück nach Washington: "Das Weiße Haus hat diese Akten nicht monatelang versteckt und am späten Freitagabend veröffentlicht, um Bill Clinton zu schützen", erklärte er auf X und ergänzte: "Sie können noch so viele 20 Jahre alte pixelige Fotos veröffentlichen, wie sie wollen, aber hier geht es nicht um Bill Clinton. Das war nie der Fall und wird auch nie der Fall sein."

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