Schlimmer Verdacht

Neues Foto zeigt Epstein halb nackt neben Kinderbein

Ein neues Foto von Jeffrey Epstein sorgt für Entsetzen. Es zeigt den verurteilten Sexualstraftäter halb nackt – und offenbar ein Kinderbein daneben.
Newsdesk Heute
20.12.2025, 18:29
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Das US-Justizministerium hat am Freitag einen wahren Aktenberg veröffentlicht: Tausende neue Dokumente und Bilder aus den Untersuchungen gegen den verstorbenen Jeffrey Epstein. Wie 20 Minuten berichtet, sorgt vor allem ein Bild für heftige Diskussionen. Es zeigt Epstein auf einem Sofa, oben ohne.

Am Rand des Fotos ist ein sehr kleines Bein mit Schuh zu sehen – im Internet wird spekuliert, ob es sich dabei um ein Kind handeln könnte. Offiziell bestätigt ist das aber nicht.

In den sozialen Medien weisen viele darauf hin, dass das sichtbare Bein auffällig klein sei und kaum über die Sitzfläche des Sofas hinausragt. Wer die Person am Foto ist, bleibt unklar – auch in den Akten findet sich dazu keine Erklärung. Das US-Justizministerium hat sich zu dem Bild bisher nicht geäußert.

600.000 Seiten Akten jetzt öffentlich

Die veröffentlichten Unterlagen umfassen rund 600.000 Seiten. Grund dafür ist ein Gesetz, das der US-Kongress im November beschlossen hat. Es verpflichtet das Justizministerium, sämtliche Epstein-Akten, die nicht als geheim eingestuft sind, offenzulegen. Die Veröffentlichung erfolgte am Freitagnachmittag nach US-Zeit. Darunter finden sich Fotos und zum Teil geschwärzte FBI-Dokumente. Vertreter beider großer Parteien kritisieren aber, dass viele Seiten komplett unleserlich gemacht wurden.

Jeffrey Epstein und Donald Trump waren eine Zeit lang beste Freunde.
House Oversight Democrats

Epstein war wegen jahrelangem Missbrauch von minderjährigen Mädchen angeklagt. Opfer und Gerichtsunterlagen berichten, dass manche Betroffene erst elf Jahre alt gewesen sein sollen, als der Missbrauch begann. Epstein starb 2019 in einer Gefängniszelle in New York – offiziell gilt Suizid als Todesursache.

"Ich habe 30 Jahre darauf gewartet"

Die neuen Akten enthalten auch ältere Beschwerden. Bereits 1996 erstattete eine Frau beim FBI Anzeige. Sie beschuldigte Epstein, Fotos ihrer damals zwölf- und sechzehnjährigen Schwestern genommen und weitergegeben zu haben. Die Frau stellte sich später als Maria Farmer vor. Gegenüber der "New York Times" sagte sie: "Ich habe 30 Jahre darauf gewartet. Jetzt können sie mich nicht mehr als Lügnerin bezeichnen."

Farmer berichtete, Epstein habe sie angewiesen, Mädchen an Swimmingpools zu fotografieren. Laut den Akten soll er sie zudem bedroht und gesagt haben, sie solle still sein, sonst würde er ihr Haus niederbrennen. Ermittlungen gab es damals aber keine.

Clinton vielfach erwähnt, Trump kaum

Neben dem umstrittenen Foto wurden zahlreiche weitere Aufnahmen aus Epsteins Anwesen veröffentlicht. Sie zeigen unter anderem Massageräume, erotische Kunstwerke, Bücher über sexuelle Unterwerfung und versteckte Kameras.

In den Akten und auf den Fotos tauchen mehrere bekannte Persönlichkeiten auf – vor allem der ehemalige US-Präsident Bill Clinton. Die Behörden betonen, dass die Nennung von Namen oder Bildern keinen Hinweis auf strafbare Handlungen darstellt. Viele der erwähnten Personen bestreiten jede Schuld. US-Präsident Donald Trump findet sich in den bisher veröffentlichten Akten hingegen nur am Rande.

Clintons Sprecher meldet sich zu Wort

Nach der Veröffentlichung erklärte Clintons Sprecher: "Das Weiße Haus hat diese Akten nicht monatelang zurückgehalten, um Bill Clinton zu schützen." Und weiter: "Das hier dient dazu, sich vor dem zu schützen, was noch kommt oder was man für immer verbergen will."

Auch aus dem republikanischen Lager hagelt es Kritik. Die frühere Trump-Verbündete Marjorie Taylor Greene warf dem Justizministerium vor, große Teile der Akten geschwärzt zu haben. Auf der Plattform X schrieb sie: "Der ganze Sinn war, politisch exponierte Personen nicht zu schützen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.12.2025, 18:29
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