Die geplante Umgestaltung der Rüdigergasse sorgt schon vor dem Start für politischen Wirbel. Nach bisher bekannten Plänen sollen in der Straße künftig deutlich weniger Stellplätze zur Verfügung stehen, heißt es von der FPÖ Margareten. Sie spricht von einer Reduktion um rund 90 Prozent und übt scharfe Kritik.
„Die sinnlose Vernichtung von Parkplätzen ist kein Verkehrskonzept, sondern reine grüne Ideologie auf dem Rücken der Margaretner Bevölkerung“Roland GuggenbergerFPÖ-Bezirksparteiobmann
"Die sinnlose Vernichtung von Parkplätzen ist kein Verkehrskonzept, sondern reine grüne Ideologie auf dem Rücken der Margaretner Bevölkerung. Gerade in einem dicht verbauten Bezirk wie Margareten ist jeder Parkplatz wichtig. Wer rund 90 Prozent der Stellplätze in einer Gasse streichen will, verschärft den Parkplatzdruck mutwillig und ignoriert die Lebensrealität vieler Menschen", so Gemeinderat Roland Guggenberger, Bezirksparteiobmann der FPÖ Margareten.
Die Freiheitlichen sehen nicht nur Autofahrer betroffen, sondern auch Anrainer und Betriebe, die auf Parkmöglichkeiten angewiesen seien. Bereits jetzt sei die Parkplatzsuche in vielen Teilen Margaretens schwierig.
Für zusätzlichen Ärger sorgt laut FPÖ der Ablauf der Projektpräsentation. Die Partei kritisiert, dass sie trotz eines Terminansuchens nicht eingebunden worden sei, während andere Fraktionen bereits vorab informiert worden seien.
"Das ist ein demokratiepolitisch äußerst fragwürdiger Vorgang. Wenn ein Projekt dieser Tragweite geplant wird, müssen alle gewählten Fraktionen rechtzeitig und gleichberechtigt informiert werden. Die FPÖ Margareten wird sich jedenfalls nicht mundtot machen lassen und in den kommenden Sitzungen der Bezirksvertretung mit aller Entschlossenheit gegen dieses Vorhaben ankämpfen", so Fritz Simhandl, Klubobmann der FPÖ Margareten.
Die Freiheitlichen kündigen nun Widerstand in der Bezirksvertretung an. Man wolle alle parlamentarischen Möglichkeiten ausschöpfen, um die geplante Parkplatzreduktion zu verhindern. Gleichzeitig ruft die Partei andere Fraktionen dazu auf, sich gegen das Projekt zu stellen.