Die Koalition steht mit dem Rücken zur Wand. Speziell die krisengebeutelte SPÖ hat intensive Tage hinter sich – und das wird auch in Umfragen sichtbar. Eine erste von "Heute" in Auftrag gegebene Blitzumfrage macht das Dilemma der Koalition sichtbar.
Die FPÖ käme demnach auf 37 Prozent, die ÖVP auf 20 Prozent, die SPÖ (mit einem noch nicht offiziell nominierten Spitzenkandidaten Markus Marterbauer) auf 17 Prozent und die Neos auf 9 Prozent. Die Grünen kämen der Erhebung zufolge auf 12 Prozent. Die Schwankungsbreite bei der von Unique Research durchgeführten Umfrage liegt bei 4,4 Prozent.
Wie die "Krone" am Sonntag berichtet, könnte es für die Koalition aber noch dicker kommen. Laut einer Erhebung des Instituts für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) im Auftrag der "Krone" kommt die FPÖ von Herbert Kickl auf mehr Zustimmung als die drei Regierungsparteien gemeinsam.
Laut der "Krone"-Umfrage käme die Koalition nur noch auf rund 39 Prozent Zustimmung, durch das SPÖ-Chaos könnte auch die KPÖ theoretisch den Einzug in den Nationalrat schaffen. Allerdings ist auch bei dieser Umfrage die Schwankungsbreite zu berücksichtigen. Diese liegt laut Bericht bei 3,1 Prozent.