FPÖ Generalsekretär Michael Schnedlitz rührte im Alten Bräuhaus in Neunkirchen die Werbetrommel für Neunkirchens FPÖ-Spitzenkandidat Helmut Fiedler – am 31. Mai wird in der Bezirkshauptstadt gewählt.
"Auf allen Ebenen gilt dasselbe Prinzip: Die FPÖ macht Politik für die Menschen – die anderen machen Politik für Wahlsiege und Posten. Wer das Vertrauen der Bürger einsammelt, um es nach der Wahl gegen einen Sessel einzutauschen, hat in keiner Koalition etwas verloren", sieht FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz eine Parallele zwischen Bund und Neunkirchen.
Schnedlitz verwies auf Herbert Kickl als Maßstab freiheitlicher Glaubwürdigkeit: "Herbert Kickl hätte Kanzler werden können, wenn er bereit gewesen wäre, seine Wahlversprechen zu brechen. Er war es nicht. Er hat seine Wähler nicht für den Kanzlersessel verkauft. Dieser Verrat kam für ihn nicht in Frage – und genau deshalb steht die FPÖ heute für das, was man Handschlagqualität nennt."
Dasselbe Bild zeige sich in Neunkirchen, so der Generalsekretär: "Die FPÖ ist dort aus der Regierung aufgestanden und hat die Koalition beendet, weil die Menschen – entgegen den Versprechen vor der Wahl – hintergangen werden sollten. Wir geben uns für diesen Verrat nicht her, weder im Bund noch in Neunkirchen. Das haben wir mit dem Verlassen der Koalition in Neunkirchen auch mit Leben erfüllt und auch faktisch bewiesen. Wir machen Politik nicht für die Partei, sondern für die Menschen."
Die Schlussfolgerung sei eindeutig, betonte Schnedlitz: "Dem System geht es um Posten, Macht und sich selbst. Den Freiheitlichen geht es um die Landsleute. Genau deshalb braucht auch Neunkirchen einen Systemwechsel und die Wähler können mit ihrer Stimme die Systemwechsel-Taste drücken."
Dann übergab der General das Wort an Spitzenkandidat Helmut Fiedler: "Wenn wir vom Systemwechsel sprechen, reden wir über die Realität in der Stadt. Denn viele Neunkirchner haben das Gefühl, dass in Neunkirchen nicht mehr die Bürger im Mittelpunkt stehen, sondern ein System aus Parteibuchwirtschaft, politischen Netzwerken und Abhängigkeiten. Es darf nicht sein, dass Unternehmer, Arbeiter, Angestellte, Wirte, Vereinsfunktionäre, Gemeindemitarbeiter, Eltern, Lehrer und Pensionisten, Angst haben müssen, den Mund aufzumachen, weil sie dann Probleme mit dem System bekommen könnten."
Auch er sagte weiters: "Und das meinen wir mit Systemwechsel: Die Bürger stehen wieder über der Politik. Nicht die Partei ist wichtig, sondern die Menschen. Und darum haben wir im Oktober 2025 die Reißleine gezogen, weil das System null zu einer Veränderung bereit war und nur seine Pfründe sichern und verwalten wollte und auch weiter will", so Fiedler.
"Neunkirchen neu leben, bedeutet, dass die Menschen genau wissen, dass im Rathaus einer sitzt, der endlich für sie arbeitet und nicht für das System, der draußen bei den Neunkirchner ist und zuhört wie bei 'Sag’s dem Fiedler'. Ich verspreche keine Wunder, aber Haltung, Ehrlichkeit und dass das, was vor der Wahl auch nach der Wahl gilt", so Fiedler. Der 31. Mai sei mehr als eine Wahl: "Entscheidung weiter wie bisher oder Systemwechsel und gute Jahre für Neunkirchen."