"Die Höhle der Löwen"

Frank Thelen bringt Gründerin im TV zum Weinen

Bei "Die Höhle der Löwen" gerät Gründerin Isabella Steiner (37) unter Druck. Frank Thelen kritisiert ihre Zahlen scharf, dann fließen Tränen.
27.10.2026, 08:15
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Eigentlich wollte Isabella Steiner (37) mit ihrem alkoholfreien Spritz die Investoren begeistern. Doch statt eines Deals gab es in der letzten Folge der 20. Staffel von "Die Höhle der Löwen" harte Kritik. Besonders Frank Thelen (51) nahm die Geschäftszahlen der Berlinerin unter die Lupe und stellte die Ehrlichkeit ihrer Präsentation infrage.

Für Steiner wurde die Situation schließlich zu viel. Vor laufenden Kameras brach sie in Tränen aus.

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300.000 Euro für alkoholfreien Spritz

Mit ihrer Marke "nüchtern" bietet Steiner alkoholfreie Aperitif-Konzentrate in kleinen Portionsbeuteln an. Der Inhalt wird mit Tonic Water gemischt und soll so einen alkoholfreien Spritz ergeben.

Für den weiteren Aufbau der Marke wollte die 37-Jährige 300.000 Euro von den Löwen. Im Gegenzug bot sie zwölf Prozent ihrer Firma an. Daraus ergab sich eine Unternehmensbewertung von 2,5 Millionen Euro.

Steiner betreibt bereits seit 2020 einen Online-Shop für alkoholfreie Getränke. Dort erzielte sie nach eigenen Angaben bisher einen Umsatz von mehr als drei Millionen Euro.

Frank Thelen entdeckt "Alarmzeichen"

Bei der Verkostung konnte der Italian Spritz zunächst durchaus punkten. Judith Williams (55) bezeichnete das Getränk als "richtig gut". Ralf Dümmel (59) war weniger begeistert: "Mein Ding ist es nicht so."

Frank Thelen störte sich dagegen vor allem an den wirtschaftlichen Angaben der Gründerin. Denn die genannten drei Millionen Euro Umsatz hatte Steiner mit ihrem bisherigen Online-Handel erwirtschaftet, in dem sie auch Produkte anderer Hersteller verkaufte.

Für Thelen war das keine ausreichende Grundlage, um den Wert der neuen Eigenmarke zu beurteilen. "Du erzählst von Umsatz, der aber überhaupt gar nicht mehr relevant ist", kritisierte er.

Auch die geforderte Bewertung hielt der Investor für "einfach nicht in Ordnung". Dann folgte der Vorwurf, der Steiner besonders traf: "Dein Pitch war – ich sage es nicht im Bösen, aber wenn man es wirklich beleuchtet – nicht ehrlich."

Auch der Markenname fällt durch

Doch damit war die Kritik noch nicht vorbei. Getränke-Unternehmer Andreas W. Herb (55) zeigte sich von der Geschäftsidee ebenfalls wenig überzeugt.

Dass es eine Nachfrage nach einem alkoholfreien Aperol geben könnte, sei "jetzt nicht summa cum laude an der Uni", meinte er. Auch die Bezeichnung "nüchtern" gefiel ihm nicht:

"Wenn das einen schönen, italienischen Namen hätte, wäre ich dabei. Mit dem Brandnamen bin ich raus." Damit stand für Herb fest, dass er nicht investieren würde.

Dagmar Wöhrl nimmt Gründerin in den Arm

Die deutlichen Worte der Investoren gingen an Steiner nicht spurlos vorbei. Als die 37-Jährige zu weinen begann, reagierte Dagmar Wöhrl (72) und stand auf, um die Gründerin zu umarmen.

Sie versuchte, Steiner wieder aufzubauen: "Du kämpfst so toll! Ich habe alle Achtung vor dir. Das ist dein Lebenswerk, das ist deine Planung. Du bist eine tolle Frau."

Trotz der aufmunternden Worte blieb die Frage nach einem Investment offen.

Kein Löwe will investieren

Am Ende konnte Steiner keinen der Investoren für ihre Marke gewinnen. Auch Judith Williams entschied sich gegen eine Beteiligung. Für sie sei Trinken mit "Lebenslust" verbunden. Dieses Gefühl vermittle ihr ein Getränk aus einem Portionsbeutel nicht.

Damit platzte der erhoffte Deal über 300.000 Euro. Die Gründerin musste "Die Höhle der Löwen" ohne Investment verlassen. Zum Abschied fand Steiner nach dem emotionalen Auftritt noch einen Satz, der zu ihrem Produkt passte: "Ich brauche einen Drink."

wil, 27.10.2026, 08:15
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