In Hamburg herrschte in den letzten Tagen immer wieder Aufregung um einen Wolf. Das Tier wurde bereits einige Male gesichtet, ehe es am Montag zu einem blutigen Zwischenfall kam – "Heute" berichtete.
Wie die "Bild" berichtet, soll sich das Tier in eine Einkaufspassage verirrt haben und dann mehrmals gegen eine Glasscheibe gelaufen sein. Dadurch wurde eine 65-Jährige auf den Wolf aufmerksam.
Als sie versuchte, dem verängstigten Tier zu helfen, kam es zur Attacke. Die Frau wurde im Krankenhaus versorgt. Ihre Wunden am Mundwinkel und der Wange seien nicht schwer gewesen, mussten allerdings genäht werden.
Der Wolf tauchte später am Jungfernstieg auf, wo Polizisten versuchten, ihn einzufangen. Das Tier sprang daraufhin in die Binnenalster. Schlussendlich musste das geschwächte Raubtier mit einer Schlinge aus dem Wasser gezogen werden.
Laut dem Zeitungsbericht sei das Tier dann in einer Tierbox ins Wildgehege Klövensteen in Hamburg-Rissen gebracht worden. Da dort kein geeignetes Gehege für ihn verfügbar war, wurde der leicht verletzte Wolf von einem Tierarzt versorgt und dann in eine Wildtierauffangstation in Niedersachsen überstellt.
Dort stehe er unter Dauerbeobachtung von Experten. Seitens Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen hieß es gegenüber der "Bild", dass das Tier nun viel Ruhe brauche da es geschwächt sei.