Ein Badeausflug endete am Montag am Pichlinger See in Linz tödlich. Eine 76-jährige Frau aus dem Bezirk Amstetten war gegen 14.40 Uhr im Bereich der Ostbucht zum Schwimmen in den See gegangen.
Rund 50 Minuten später bemerkte ein 67-jähriger Badegast die Pensionistin reglos im Wasser. Die Frau trieb laut Polizei etwa 30 bis 50 Meter vom Ufer entfernt. Sofort eilten Badegäste zu Hilfe und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen.
Kurz darauf übernahm der Notarzt die Reanimation. Trotz aller Bemühungen konnte das Leben der 76-Jährigen jedoch nicht mehr gerettet werden. Um 16.02 Uhr wurde die Wiederbelebung erfolglos beendet.
Ihr 75-jähriger Lebensgefährte, der ebenfalls aus dem Bezirk Amstetten stammt, wurde noch vor Ort über den Todesfall informiert.
Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr Linz, die Freiwillige Feuerwehr Pichling sowie die Polizei. Die Einsatzkräfte sicherten den Bereich rund um die Unglücksstelle ab.
Wie die Ermittlungen ergaben, litt die Frau an Vorerkrankungen. Zudem war sie nach einer erst kürzlich durchgeführten Schulteroperation in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es laut Polizei nicht.