Galapagos-Drama

So wird Linzerin (29) nach der Hai-Attacke gerettet

Auf den Galapagos-Inseln wurde eine Linzerin von einem Hai schwer verletzt. Fotos und ein Video zeigen jetzt die dramatische Rettung nach dem Angriff.
Oberösterreich Heute
24.06.2026, 10:20
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Die Bilder gehen unter die Haut. Aufnahmen aus Ecuador zeigen den Moment, in dem Einsatzkräfte und Helfer eine schwer verletzte Urlauberin nach einer Hai-Attacke auf einer Trage in Sicherheit bringen. Bei der Frau handelt es sich um eine 29-jährige Linzerin, die während eines Schnorchelausflugs vor den Galapagos-Inseln attackiert worden war.

Auf den Bildern ist jetzt zu sehen, wie mehrere Helfer, darunter uniformierte Einsatzkräfte und Rettungskräfte, die Österreicherin auf einer Trage versorgen. Rund um die Verletzte haben sich zahlreiche Menschen versammelt. Im Hintergrund steht bereits ein Rettungsfahrzeug bereit.

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Bei Schnorcheltour attackiert

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich vor der Insel Santa Fe. Die Oberösterreicherin war gemeinsam mit ihrem Ehemann und weiteren Urlaubern auf einer geführten Schnorcheltour unterwegs. Während sie im Wasser die Tierwelt beobachten wollte, kam es plötzlich zu dem Angriff.

Nach Angaben der Linzerin tauchte der Hai völlig unerwartet auf. Der Raubfisch biss mehrfach zu und verletzte vor allem ihr rechtes Bein schwer. Andere Teilnehmer der Tour reagierten sofort und brachten die Frau zurück an Bord.

Die dramatischen Szenen begannen laut lokalen Medien gegen 12.20 Uhr. Ein Naturführer auf einem nahegelegenen Ausflugsboot hörte plötzlich laute Schreie vom Wasser her. Zunächst gingen die Beteiligten davon aus, dass ein Badegast in Not geraten oder am Ertrinken sei. Sofort eilten mehrere Helfer zur Unglücksstelle.

Erst vor Ort wurde das Ausmaß der Situation klar: Die Touristin war offenbar von einem Hai attackiert worden und hatte schwere Verletzungen an einem Bein erlitten. Der Alarm löste eine groß angelegte Rettungsaktion aus, bei der die Frau rasch aus dem Wasser geborgen und zur weiteren Versorgung nach Puerto Ayora gebracht wurde.

Unterschenkel amputiert

Glück im Unglück hatte die 29-Jährige, weil sich unter den Reisenden zwei kanadische Ärzte befanden. Sie übernahmen noch auf dem Boot die Erstversorgung und stabilisierten die Verletzte bis zur Ankunft auf der nächsten Insel.

Von dort ging es nach einer ersten Operation weiter in ein Krankenhaus nach Guayaquil. Trotz aller Bemühungen der Ärzte konnte das rechte Bein nicht gerettet werden. Der Unterschenkel musste amputiert werden.

Angriffe sehr selten

Die Linzerin zeigte sich dennoch kämpferisch. Sie sei vor allem dankbar, den Angriff überlebt zu haben. Auch die Verletzungen am linken Bein würden gut verheilen. Mittlerweile hat sie bereits erste Schritte mit einer Gehhilfe gemacht.

Die Galapagos-Inseln gelten als eines der spektakulärsten Naturparadiese der Welt. Begegnungen mit Haien gehören dort zwar zum Alltag vieler Taucher und Schnorchler, schwere Angriffe auf Menschen sind jedoch äußerst selten.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 24.06.2026, 11:48, 24.06.2026, 10:20
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