Ein Anruf am Mittwochabend wurde für einen Tiroler aus dem Bezirk Schwaz zur teuren Falle. Eine unbekannte Frau gab sich am Telefon als Mitarbeiterin seiner Hausbank aus und warnte vor einem angeblichen Angriff auf sein Konto. Der Mann glaubte der Geschichte und verlor einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag.
Am 14. Oktober meldete sich die Unbekannte telefonisch bei dem 65-Jährigen. Die Frau sprach Hochdeutsch und behauptete, dass es einen Angriff auf sein Girokonto gegeben habe.
Um sein Geld vor dem angeblichen Zugriff zu schützen, müsse es dringend auf ein anderes Konto überwiesen werden. Die Anruferin bezeichnete dieses als "Sperrkonto".
Der Tiroler folgte der Aufforderung. In weiterer Folge kam es zu einer Überweisung beziehungsweise Abbuchung eines niedrigen vierstelligen Eurobetrags.
Doch nach dem Geldtransfer kamen dem Mann Zweifel. Er wurde stutzig und wandte sich schließlich an die Polizei.
Das Einschreiten kam gerade noch rechtzeitig: Durch die Verständigung der Polizei konnten weitere Abbuchungen beziehungsweise Betrugshandlungen verhindert werden.
Wer hinter dem betrügerischen Anruf steckt, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen zur unbekannten Täterschaft und zum genauen Ablauf aufgenommen.
Für den 65-Jährigen bleibt vorerst ein finanzieller Schaden in Höhe eines niedrigen vierstelligen Eurobetrags. Immerhin konnte er durch seine rasche Reaktion verhindern, dass noch mehr Geld von seinem Konto verschwindet.