Eigentlich wollte sie nur zwei A4-Zettel loswerden, doch das kommt eine Frau in der Schweiz nun teuer zu stehen. Statt das Papier für die vorgesehene Sammlung aufzubewahren, entsorgte sie es in einem öffentlichen Abfalleimer, berichtet "20 Minuten".
Damit nahm die Sache ihren Lauf. Die Gemeinde wurde auf die falsche Entsorgung aufmerksam und ging gegen die Frau vor. Denn auch wenn Papier grundsätzlich Abfall ist, darf es nicht automatisch über öffentliche Mistkübel entsorgt werden.
Öffentliche Mistkübel sind grundsätzlich für Abfälle gedacht, die unterwegs anfallen. Haushaltsabfälle müssen hingegen über die dafür vorgesehenen Wege entsorgt werden. Für Altpapier gibt es in vielen Schweizer Gemeinden eigene Sammlungen oder Sammelstellen.
Die Regeln sind dabei durchaus streng. Schweizer Gemeinden sind für die Entsorgung von Siedlungsabfällen zuständig und können festlegen, wo und wie diese abgegeben werden müssen. Wer sich nicht daran hält, riskiert Konsequenzen.
Genau das bekam nun auch die Frau zu spüren. Weil sie ihr Papier im öffentlichen Abfalleimer entsorgt hatte, flatterte ihr eine Strafe ins Haus. 100 Franken, zuzüglich 50 Franken Verwaltungsgebühren, macht insgesamt rund 160 Euro.