"Vorsorge kann Leben retten"

Frauenministerium am Minoritenplatz leuchtet pink

Zum Brustkrebsmonat Oktober leuchtet das Frauenministerium am Wiener Minoritenplatz pink. Zwei rosa Schleifen sollen auf Brustkrebs aufmerksam machen.
André Wilding
29.09.2026, 08:39
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Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober erstrahlt die Fassade des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung am Wiener Minoritenplatz auch heuer in Pink. Zwei rosa Schleifen, gefertigt an der TU Wien, lenken den Blick auf die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. 2023 erhielten in Österreich rund 6.900 Frauen die Diagnose Brustkrebs.

"Bewusstseinsbildung, Vorsorge und Früherkennung können Leben retten", zeigt sich Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner überzeugt.

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Signal an alle Frauen

Durch die Beteiligung an der Pink-Ribbon-Aktion drückt sie ihre Solidarität mit Betroffenen aus und sendet ein Signal an alle Frauen, Früherkennungsangebote wahrzunehmen. Seit 2014 gibt es das kostenlose Brustkrebs-Früherkennungsprogramm "früh erkennen", seit 2023 für Frauen zwischen 45 und 74 Jahren alle zwei Jahre, ohne Überweisung.

Auch jüngere Frauen ab 40 und ältere Frauen können sich anmelden, etwa über die Serviceline 0800 500 181 oder unter [email protected]. "Streichen Sie Vorsorgeuntersuchungen bitte nicht aus Ihrem Kalender", appelliert die Ministerin.

"Bewusstseinsbildung, Vorsorge und Früherkennung können Leben retten“, zeigt sich Frauenministerin Holzleitner überzeugt.
BMFWF

Anlässlich eines gemeinsame Termins bedankte sich Holzleitner bei der Österreichischen Krebshilfe, Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda und Geschäftsführerin Doris Kiefhaber, für Beratung und Soforthilfe für Patientinnen und Angehörige.

"Frauen sind keine kleineren Männer"

Das BMFWF und die Ludwig Boltzmann Gesellschaft schreiben eine Klinische Forschungsgruppe zu Frauengesundheit und Gendermedizin aus: 8,32 Millionen Euro für acht Jahre, für nicht-kommerzielle Forschung zu Erkrankungen, die vor allem Frauen betreffen oder bei ihnen anders verlaufen.

"Frauen sind keine kleineren Männer. Lange wurde Medizin vor allem am männlichen Körper erforscht. Deshalb investieren wir 8,32 Millionen Euro in Gendermedizin und Frauengesundheit. Das verbessert Diagnosen, Therapien und Prävention und damit ganz konkret die Versorgung von Patientinnen", betont Holzleitner und bedankt sich bei der Geschäftsführerin der LBG, Dr.in Elvira Welzig. Anträge sind noch bis 6. November 2026 möglich.

wil,29.09.2026, 08:39