Das Frequency-Festival in St. Pölten steht in den Startlöchern. Bereits am Dienstag um 12 Uhr beginnt das "Early Camping", bis Donnerstagabend soll der Großteil der Festivalgäste angereist sein. Insgesamt werden an der Traisen rund 140.000 Besucher erwartet. ÖAMTC und ARBÖ rechnen rund um das Gelände mit erhöhtem Verkehrsaufkommen.
Besonders bei den Anschlussstellen St. Pölten-Süd und St. Pölten-Ost kann es während der Anreise zu Verzögerungen kommen. Größere Probleme werden allerdings nicht erwartet: Das Verkehrskonzept habe sich laut ÖAMTC in den vergangenen Jahren bewährt.
Autofahrer sollen bevorzugt die Ausfahrt St. Pölten Ost über die S33 nehmen. Im östlichen Teil des Festivalgeländes stehen heuer zahlreiche neue Parkflächen sowie eine zusätzliche Bandausgabestelle zur Verfügung. Alternativ führt die Anreise über St. Pölten-Süd auf der A1 zum Gelände.
Wegen Baustellenbereichen sollten sich Autofahrer rechtzeitig einreihen. ÖAMTC-Pannenhilfe-Chef Herbert Dechet warnt außerdem davor, sein Fahrzeug einfach irgendwo abzustellen. Fahr- und Parkverbote seien unbedingt einzuhalten, Rettungs- und Versorgungswege müssten frei bleiben. Falschparker müssen damit rechnen, dass rigoros abgeschleppt wird.
Noch entspannter soll die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln funktionieren. Von Wien fahren stündlich drei Züge nach St. Pölten, aus Salzburg und Linz jeweils zwei. Nach Konzertende gibt es täglich einen Sonderzug nach Wien-Meidling, für den allerdings ein eigenes Ticket benötigt wird.
Vom Hauptbahnhof St. Pölten bringen Shuttlebusse die Besucher zum Green Camping beziehungsweise zum Haupteingang. Auch öffentliche Buslinien stehen zur Verfügung. Von der Haltestelle "Kelsengasse" sind es nur wenige Gehminuten bis zum Festivalgelände.
Der ÖAMTC stellt sich unterdessen auf arbeitsreiche Tage ein. Besonders leere Autobatterien und verlorene Autoschlüssel beschäftigen die Pannenhelfer beim Frequency erfahrungsgemäß häufig. Dazu kommen Reifenschäden und ungewöhnlichere Einsätze.
Besuchern wird deshalb geraten, gleich nach der Ankunft den Standort ihres Autos am Handy zu speichern oder ein Foto vom Parkplatz zu machen. Nach mehreren Festivaltagen könne das eine längere Suche verhindern. Auch ein Zweitschlüssel sollte nach Möglichkeit mitgenommen werden.
Vorsicht ist zudem bei der Autobatterie angesagt: Radio, Klimaanlage oder elektrische Kühlboxen sollten bei abgestelltem Fahrzeug nur sparsam verwendet werden.
Wer mit dem Auto kommt, sollte außerdem Fahrgemeinschaften bilden. Dafür gibt es laut den Verkehrsclubs eigene Gruppen in den Sozialen Medien.
Während sich die Anreise über mehrere Tage verteilt, dürfte es nach dem Festival deutlich geballter zugehen: Die stärkste Abreisewelle wird für Sonntag erwartet.