Komplett neues Design

Fritz! stellt neue Router-Generation mit Wi-Fi 7 vor

Neuer Name, neues Gehäuse, neue Technik: Fritz! zeigte kürzlich seine nächste Router-Generation mit bis zu 12,2 GBit/s.
Rene Findenig
02.10.2026, 21:55
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Zum 40-jährigen Bestehen stellte Fritz! seine nächste Router-Generation vor. Im Mittelpunkt stand die neue Fritz!Box DSL/Fiber 7-90, die auf der IFA 2026 erstmals öffentlich gezeigt wurde. Der Router verbindet DSL und Glasfaser mit Triband-Wi-Fi-7 und soll mit einem neuen Gehäuse gleichzeitig schlichter, flexibler und energieeffizienter werden.

Optisch verabschiedet sich Fritz! beim neuen Flaggschiff von der bisherigen Gestaltung. Das Gehäuse ist laut Hersteller für eine flexible Aufstellung im Regal, am Boden oder an der Wand ausgelegt. Die Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite, die Verkabelung wird dadurch weitgehend unsichtbar geführt. Auch die Bedienung wurde reduziert: Am Gerät gibt es nur noch eine Taste und eine LED.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Bis zu 12,2 GBit/s über WLAN

Technisch setzt die Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 auf Triband-Wi-Fi 7. Über das 6-GHz-Band sind bis zu 5.760 MBit/s vorgesehen, ebenso über das 5-GHz-Band. Das 2,4-GHz-Band erreicht bis zu 688 MBit/s. Zusammen ergibt das laut Hersteller eine maximale WLAN-Datenrate von 12,2 GBit/s. Unterstützt wird außerdem Multi-Link Operation, kurz MLO, eine Funktion von Wi-Fi 7, mit der mehrere Funkverbindungen gleichzeitig genutzt werden können.

Für kabelgebundene Verbindungen stehen ein 2,5-Gigabit-WAN/LAN-Port, ein weiterer 2,5-Gigabit-LAN-Port sowie zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse zur Verfügung. Die Box unterstützt Glasfaser direkt über GPON mit bis zu 2,5 GBit/s sowie AON bis 1 GBit/s. Alternativ kann sie über ein vorhandenes Glasfasermodem mit bis zu 2,5 GBit/s WAN eingesetzt werden. Auch DSL inklusive Supervectoring 35b mit bis zu 300 MBit/s wird unterstützt.

Neuer Router soll weniger Strom brauchen

Bei der Kühlung setzt Fritz! auf ein passives System ohne Lüfter. Die Wärme wird über das Gehäuse abgeführt. Laut Hersteller liegt die mittlere Leistungsaufnahme bei zwölf Watt. Damit soll die Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 die energieeffizienteste FRITZ!Box in ihrer Leistungsklasse sein. Im Inneren arbeiten insgesamt elf Antennen. Durch die neue Anordnung sollen mobile Geräte unabhängig von der Aufstellung des Routers von einer möglichst guten Sendeleistung profitieren.

Auch als Smart-Home-Zentrale kann der Router eingesetzt werden. DECT und Zigbee sind integriert, zusätzlich stehen die bekannten Telefonie- und Netzwerkfunktionen von Fritz!OS zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem VPN, Kindersicherung, Gastzugang, Fritz!NAS und ein Mediaserver.

Neuer Name soll Modelle übersichtlicher machen

Mit der neuen Generation führt Fritz! gleichzeitig ein neues Namensschema ein. Künftig soll zunächst die Anschlussart genannt werden, etwa Fiber, DSL, Cable, Mobile oder WAN. Die anschließende Zahlenkombination soll Hinweise auf WLAN-Generation und Baureihe geben. Kunden sollen dadurch schneller erkennen können, für welchen Anschluss ein Modell geeignet ist und welche technische Ausstattung es bietet.

Zum Start der neuen Router-Generation gehört auch Fritz!OS 8.50. Das Betriebssystem bringt unter anderem einen DNS-Filter für zusätzliche Sicherheitsmöglichkeiten. Die neue Fritz!Box soll damit die Bereiche Netzwerk, Sicherheit, Telefonie und Smart Home abdecken.

Neben der Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 zeigte Fritz! auf der IFA weitere neue Produkte. Dazu gehören die Fritz!Box 5630 XGS für Glasfaseranschlüsse mit bis zu 10 GBit/s, die Fritz!Box 6690 Pro für Kabelanschlüsse, die kompakte Fritz!Box 6835 5G sowie der Quadband-Wi-Fi-7-Repeater Fritz!Repeater 6700 Pro mit bis zu 18 GBit/s.

rfi,02.10.2026, 21:55