Nach Sepang-Qualifying

Frust bei Mercedes: "Funktioniert überhaupt nicht"

Frust pur bei Mercedes. Das bisher so dominierende Team der Formel-1-Saison hat einen Rückschritt gemacht. Teamchef Toto Wolff ist besorgt.
Sport Heute
03.10.2026, 11:38
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Andrea Kimi Antonelli führt die Fahrer-WM in der Formel 1 an, Teamkollege George Russell ist Zweiter – bisher sind die beiden Mercedes-Piloten der Konkurrenz auf und davon gefahren. Doch im Qualifying zum Grand Prix von Bahrain in Malaysia setzte es einen Rückschritt für die "Silberpfeile".

Antonelli betrieb im einzigen Versuch in Q3 noch Schadensbegrenzung, wurde Vierter und verlor eine halbe Sekunde auf Pole-Setter Max Verstappen im Red Bull. Zuvor war dem Italiener in Q2 eine Runde wegen eines Tracklimit-Vergehens gestrichen worden. Russell landete derweil gar nur auf Platz acht (+0,741). Durch die Motorenstrafe gegen den drittplatzierten Isack Hadjar, der um fünf Positionen zurückversetzt wird, werden beide in der Startaufstellung aber um einen Platz aufrücken.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Für Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist das aber nur ein schwacher Trost. Der Wiener gab sich unmittelbar nach dem Qualifying ernüchtert, enttäuscht, ja beinahe besorgt.

"Funktioniert überhaupt nicht"

"Wir haben ein Upgrade auf das Auto gegeben, das überhaupt nicht funktioniert. Wir verlieren auf allen Geraden. Das heißt, wir haben zu viel Luftwiderstand – etwas, das so nicht absehbar war", erklärte Wolff mit ernster Miene bei "Servus TV". Man habe nun "einige Hausaufgaben zu machen", so der Mercedes-Teamchef. Ein, zwei Zehntel wären vielleicht noch drinnen gewesen, meinte Wolff, "aber die Verstappen-Zeit hätten wir nicht erwischt".

Nun bleibt aber die Frage, wie Mercedes mit dieser Situation umgeht. "Ich sehe keine Chance, wenn auf den Geraden so viel fehlt wie bei uns", haderte der Teamchef. Die Vorgabe für den Samstag nun: "Verstehen, was passiert ist."

Der Große Preis startet am Sonntag um 9 Uhr österreichischer Zeit.

red,Akt. 03.10.2026, 15:28, 03.10.2026, 11:38