Vor GP in Malaysia

Red-Bull-Piloten dabei: Drei F1-Stars kassieren Strafen

Vor dem Qualifying in Malaysia regnet es Strafen. Drei Formel-1-Stars haben bereits Rückversetzungen für die Startaufstellung erhalten.
Sport Heute
03.10.2026, 09:43
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Noch vor dem Qualifying in Malaysia stehen die ersten Verlierer fest. Gleich drei Formel-1-Piloten kassieren auf dem in Sepang ausgetragenen Grand Prix von Bahrain Startplatzstrafen: Arvid Lindblad, Isack Hadjar und Franco Colapinto müssen in der Startaufstellung nach hinten.

Am härtesten trifft es Lindblad. Die Racing Bulls verpassen seinem Boliden eine fast komplett neue Antriebseinheit. Neuer Verbrennungsmotor, Turbolader und eine frische Abgasanlage bedeuten eine Rückversetzung um satte 30 Positionen. Ihm ist ein Platz in der letzten Startreihe wohl sicher.

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Auch Red-Bull-Pilot Hadjar muss von weiter hinten starten. Der Franzose erhält seinen bereits siebten Verbrennungsmotor der Saison und wird deshalb fünf Plätze nach hinten versetzt – und das, obwohl er im bisherigen Verlauf des Wochenendes eine gute Figur gemacht hatte. Hadjar bleibt optimistisch: "Es wird schwierig für mich werden." Wenn die Rennpace stimme, könne man in Sepang aber nach vorne kommen.

In der Formel 1 sind die Komponenten des Antriebsstrangs auf ein Kontingent limitiert. Verbrennungsmotor, Turbolader oder Abgasanlage auf vier Stück, Batterie, Steuerelektronik oder MGU-K auf drei Stück. Wird dieses Kontingent überschritten, setzt es Strafversetzungen: beim ersten Mal zehn Plätze, danach jeweils fünf Plätze.

Zwei Strafen für Colapinto

Noch komplizierter wird es für Colapinto. Der Alpine-Pilot bringt bereits eine Fünf-Plätze-Strafe aus Baku mit, nachdem er beim Safety-Car-Restart einen Unfall verursacht hatte, seinen Teamkollegen Pierre Gasly und McLaren-Star Lando Norris aus dem Rennen nahm. Weil er dort ausschied, wurde die Strafe auf das nächste Rennen übertragen.

Alpine baut in Malaysia zusätzlich einen neuen Verbrennungsmotor ein, wodurch weitere zehn Strafplätze dazukommen. Damit dürfte Colapinto unabhängig von seinem Qualifying-Ergebnis ebenfalls weit hinten ins Rennen gehen.

red,03.10.2026, 09:43