Frust pur bei Isack Hadjar! Für den Red-Bull-Piloten läuft beim Formel-1-Wochenende in Singapur überhaupt nichts nach Plan. Nach einem doppelten Desaster im Sprint und Qualifying droht dem Franzosen jetzt auch noch ein Start aus der Boxengasse.
Schon im Sprintrennen war für Hadjar vorzeitig Schluss. Ein Problem mit der Antriebseinheit zwang ihn dazu, seinen Red Bull am Streckenrand abzustellen. Die Mechaniker tauschten daraufhin vor dem Qualifying mehrere Komponenten aus – doch auch dort streikte die Technik.
Zunächst blieb Hadjar auf der Strecke stehen, konnte sein Auto aber zurück an die Box schleppen. Wenig später sorgte ein Getriebeproblem für das endgültige Aus. Der Red-Bull-Star muss den Grand Prix damit vom Ende des Feldes in Angriff nehmen.
"Ich will einfach fahren", schimpfte Hadjar bei "Sky Sports F1". "Ehrlich gesagt ist mir Platz 22 völlig egal. Ich will einfach rausfahren und mein Ding machen", meinte der Franzose weiter. Er hätte noch einige Sätze unbenutzter Soft-Reifen, die hatte er sich für das Qualifying aufgespart. Und die bleiben nun ungenützt: "Ich will einfach da draußen sein und mit den anderen kämpfen."
Jetzt könnte es für den Red-Bull-Piloten noch bitterer kommen. Das Team erwägt, vor dem Rennen eine neue Antriebseinheit einzubauen. Das würde allerdings einen Start aus der Boxengasse bedeuten – nach Platz 22 im Qualifying aber nur noch ein kleinerer Schritt zurück.
"Wir brauchen neue Teile. Und morgen bietet sich dafür natürlich eine Gelegenheit, denn an diesem Wochenende geht einfach alles kaputt", klagt Hadjar. Seine Forderung ist klar: "Deshalb brauchen wir jetzt einen kompletten Neustart."