Londoner Spitzentreffen

Fünf Bedingungen für Frieden in der Ukraine

Die Ukraine und enge europäische Partner fordern fünf Bedingungen für einen gerechten und dauerhaften Frieden mit Russland.
Newsdesk Heute
09.06.2026, 10:01
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Die Staats- und Regierungschefs der Ukraine, des Vereinigten KönigreichsFrankreichs und Deutschlands haben sich auf fünf zentrale Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen mit Russland geeinigt. Nach Beratungen in London betonten Wolodymyr Selenskyj, der britische Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Deutschlands Kanzler Friedrich Merz ihre Entschlossenheit, weiterhin fest an der Seite der Ukraine zu stehen.

Zu den Bedingungen zählen ein sofortiger Stopp der Kämpfe, Friedensverhandlungen auf Basis der aktuellen Lage im Feld sowie robuste Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Außerdem betonten die Staatschefs die Notwendigkeit einer aktiven Beteiligung der USA an einem künftigen Friedensprozess.

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Starmer, Macron und Merz gehören zur sogenannten E3-Gruppe, die als engste Verbündete Kiews gelten. Sie unterstützen Selenskyjs jüngste Initiative, in einem offenen Brief an Russlands Präsident Wladimir Putin direkte Verhandlungen über ein Kriegsende zu fordern – ein Angebot, das Moskau bisher ablehnt.

Angriffe auf Städte und Atomlager

Die Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine haben sich zuletzt weiter verschärft. Russische Streitkräfte setzen ihre Angriffe mit Raketen und Drohnen auf ukrainische Städte fort, während die Ukraine ihrerseits mit neu entwickelter Technologie Ziele tief im russischen Hinterland attackiert. Am Wochenende trafen ukrainische Drohnen St. Petersburg, Russlands zweitgrößte Stadt, während dort ein bedeutendes Wirtschaftsforum stattfand.

Vor dem Treffen in London warf Selenskyj Russland einen „niederträchtigen“ Angriff auf ein Lager für abgebrannten Atombrennstoff nahe dem AKW Tschernobyl vor. Laut dem ukrainischen Atomkonzern Enerhoatom wurde das Lager teilweise zerstört, Verletzte gab es jedoch nicht und die Strahlungswerte blieben stabil.

Weitere Angriffe im Süden

Im Süden der Ukraine, nahe Saporischschja, wurden bei einem russischen Angriff mindestens zwei Menschen getötet. Die Region steht seit Wochen unter verstärktem Beschuss. Auch im vergangenen Jahr hatte ein russischer Drohnenangriff das Schutzgebäude über dem beschädigten Reaktor von Tschornobyl getroffen.

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