Wasabi, Vanilleeis, Seelachs – hinter vielen Produkten im Regal steckt nicht das, was der Name verspricht. Oft greifen Hersteller zu günstigen Ersatzstoffen, während wir glauben, echte Qualität zu kaufen.
Wer etwa beim Sushi den grünen Wasabi auf den Teller schmiert, isst in den meisten Fällen gar keinen echten Wasabi. Stattdessen handelt es sich um gefärbten Meerrettich mit Zusatzstoffen. Echter Wasabi ist blassgrün, leicht stückig und schmeckt milder mit einer süßlichen Note.
Ein weiteres Beispiel ist der beliebte Alaska-Seelachs, wie "Chip" berichtet. Der Name wurde vor allem aus Marketinggründen gewählt, weil er vertrauter und attraktiver klingt. Tatsächlich hat der Fisch aus dem Nordpazifik mit echtem Lachs nichts zu tun. Er steckt in vielen Produkten wie Fischstäbchen.
Auch beim Vanilleeis wird getrickst. Trotz des Namens enthält es oft kaum echte Vanille, sondern künstliche Vanillin-Aromen, Zucker und pflanzliche Fette. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt: Echte Vanille steht meist ganz am Ende – ein Hinweis darauf, wie wenig davon enthalten ist.
Viele Schokoglasuren in Fertigprodukten enthalten ebenfalls keine echte Schokolade. Statt Kakaobutter wird häufig Palmöl oder andere günstige Fette verwendet. Der Kakaogeschmack entsteht nur durch zugesetztes Pulver oder Aromastoffe.
Wer bei Fruchtprodukten auf bunte Verpackungen mit saftigen Früchten vertraut, wird ebenfalls oft enttäuscht. Der appetitliche Eindruck wird meist durch Farbstoffe und Zusatzstoffe erzeugt. Tipp: Immer die Zutatenliste prüfen oder zu selbst zubereiteten Varianten greifen.