Unglück in Südtirol

Fünf Tote nach Lawinenabgang – Jugendliche unter Opfern

Am Samstag starben drei Bergsteiger nach einem Lawinenabgang in den Südtiroler Alpen. Zwei Vermisste wurden am Sonntag tot geborgen.
Newsdesk Heute
02.11.2025, 22:50
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Am Samstagnachmittag hatte sich in der Nähe der Vertainspitze in der norditalienischen Provinz Trentino in rund 3.200 Metern Höhe eine Lawine gelöst. Zwei Gruppen deutscher Bergsteiger wurden getroffen, wie die italienische Bergrettung mitteilte. Fünf Bergsteiger, darunter eine 17-Jährige, sind ums Leben gekommen.

"Die erste Gruppe, die aus drei Personen bestand, wurde komplett unter dem Schnee begraben, und alle drei Bergsteiger kamen ums Leben", erklärte die Bergrettung. Aus der zweiten Gruppe, die aus vier Alpinisten bestand, konnten sich demnach zwei Menschen in Sicherheit bringen. Sie erlitten bei dem Lawinenunglück Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, wie der Chef der Südtiroler Bergrettung, Alberto Covi, mitteilte.

Vermissten tot geborgen

Die beiden anderen Bergsteiger wurden zunächst als vermisst gemeldet, am Sonntagmorgen wurden dann ihre Leichen gefunden. Den Rettungskräften zufolge handelt es sich bei diesen beiden Toten um einen Vater und dessen 17-jährige Tochter. Die beiden seien von der Lawine in die Schlucht mitgerissen worden. Der Rettungseinsatz war durch schwierige Wetterbedingungen erschwert worden.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die deutsche Botschaft in Rom stehe wegen des Unglücks im Kontakt mit den örtlichen Behörden. "Die Kollegen betreiben mit Hochdruck Sachverhaltsaufklärung", hieß es.

Warnung vor Neuschnee

Die italienischen Rettungskräfte warnten unterdessen vor Neuschnee in höheren Berglagen in den kommenden Tagen. Demnach ist davon auszugehen, dass der Schnee sich auf vereisten Schneeschichten ablagert, die sich dort wegen des Temperaturrückgangs gebildet haben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.11.2025, 11:59, 02.11.2025, 22:50
Jetzt E-Paper lesen