Hallstatt wie im Bilderbuch

"Für immer": Schwer kranker Mama letzten Wunsch erfüllt

Ein letzter Herzenswunsch führte eine schwerkranke Mutter ins verschneite Hallstatt. Dank des Vereins "Rollende Engel" wurde Marinas Traum wahr.
Oberösterreich Heute
18.01.2026, 06:50
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Seit Monaten bestimmt ein Krankenhauszimmer den Alltag einer 50-jährigen Mutter. Therapien, Untersuchungen, lange Tage. Doch ein Wunsch ließ Marina nicht los: noch einmal ins Gebirge fahren, Berge sehen, einen See spüren, frische Luft einatmen – für einen Moment alles vergessen.

Die Engel aus Wels

Der Verein "Rollende Engel" erfüllt seit Jahren letzte Herzenswünsche.
Spenden an die Organisation sind jederzeit willkommen:
Raiffeisenbank Wels
IBAN: AT79 3468 0000 0303 9500
Weitere Informationen: rollende-engel.at

Mit diesem Wunsch wandte sich das Krankenhaus an den Verein Rollende Engel aus Wels. Für die ehrenamtlichen Helfer war sofort klar: Dieser Traum darf nicht unerfüllt bleiben. Keine zwölf Stunden später stand das Team bereit, trotz schwieriger Wetterprognosen.

Hallstatt wie im Bilderbuch

"Starker Schneefall, Wind und eine lange, herausfordernde Fahrt begleiteten den Weg ins wunderschöne Weltkulturerbe Hallstatt", erzählt der Verein auf Facebook. Doch als sich dort die Türen öffneten, war alles andere vergessen. Vor ihr: verschneite Berge, ein stiller See, eine Kulisse wie aus einem Traum.

Vorsichtig wurde die unheilbar Kranke mit der Trage nach draußen geschoben. Marinas Augen begannen zu leuchten, ihr Gesicht zu strahlen. Trotz Schnee und vieler Menschen wurde dieser Ausflug zu einem magischen Moment – voller Staunen, Lächeln und stiller Freude.

Für ein paar Stunden war die Mutter zweier Kinder nicht Patientin, nicht krank. Sondern einfach ein Mensch, der seinen Lebenstraum lebt. Ganz viele Fotos des Ausflugs durften nicht fehlen: "Erinnerungen für einen Moment, der für immer bleibt", so die Ehrenamtlichen.

"Marina war überglücklich"

Auf der Rückfahrt schlief sie immer wieder ein. Zurück im Krankenhaus verabschiedete sie sich leise, mit dankbaren Blicken. "Marina war überglücklich, dankbar und voller Freude darüber, dass ihr letzter großer Wunsch in Erfüllung gegangen war."

{title && {title} } red, {title && {title} } 18.01.2026, 06:50
Jetzt E-Paper lesen