Der 16-jährige Felix Plieschnegger aus Ebenthal kam am 9. April bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Der Jugendliche war mit seinem 125-ccm-Leichtmotorrad unterwegs, als er mit einem entgegenkommenden Auto kollidierte. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Seine Eltern Martin und Nicole Plieschnegger berichten nun in der "Kleinen Zeitung" von den Minuten und Stunden nach dem Unfall als die wohl schwerste Zeit ihres Lebens. Über einen Bekannten erfuhren sie von dem Unfall und eilten zur Unfallstelle, wo sie schließlich Gewissheit erhielten. "Dann durften wir zu ihm hin. Ich kniete mich vor ihn hin, streichelte ihn, gab ihm ein Bussi und ließ ihn gehen", erinnert sich die Mutter an den Abschied von ihrem Sohn.
Was genau den Unfall verursachte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. "Wir hoffen, dass alles lückenlos aufgeklärt wird", so die Eltern.
Felix’ Leidenschaft galt dem Motorradfahren, dem er viel Zeit widmete. Nun versuchen seine Eltern, mit dem Verlust umzugehen und das Leben neu zu ordnen. Unterstützung erfahren sie dabei vor allem aus dem Freundeskreis ihres Sohnes.