Große Aufregung rund um die Hundewiese am Barbarapfeiler in Köflach: Zwei Hunde zeigten nach einer Abkühlung im dortigen Schwimmteich schwere Vergiftungserscheinungen. Für einen Vierbeiner kam jede Hilfe zu spät.
Ein Stichelhaariger Bosnischer Laufhund starb nach dem Vorfall, eine Rauhaarbracke überlebte. Zunächst stand der Verdacht auf Giftköder im Raum, das Areal wurde vorsorglich gesperrt.
Mittlerweile nahm ein wasserkundiges Organ der Polizei Wasserproben. Laut ersten Erkenntnissen dürfte der Hundeschwimmteich möglicherweise durch Gülle verunreinigt worden sein. Dadurch könnten sich giftige Blaualgen gebildet haben, die für die Vergiftung verantwortlich sind.
"Die Wasserproben wurden zur genaueren Untersuchung und Abklärung in ein Labor geschickt", teilte die Polizei laut der "Kleinen Zeitung" mit. Nun wird auch geprüft, ob die Verunreinigung fahrlässig oder sogar absichtlich verursacht wurde.
Die Hundewiese selbst ist inzwischen wieder geöffnet, der Teich bleibt aber gesperrt. Warnschilder weisen derzeit auf ein Badeverbot für Hunde hin.
Bürgermeister Helmut Linhart zeigt sich allerdings skeptisch gegenüber der Blaualgen-Theorie. "An Blaualgen glaube ich persönlich aber nicht", sagte er. Er vermutet stattdessen, dass Düngemittel von nahegelegenen Feldern ins Wasser gelangt sein könnten.
Sobald die Untersuchungen abgeschlossen und keine Gefahr mehr besteht, soll der Hundeteich wieder freigegeben werden.