Statt am Bolzplatz wartete bei Andreas Gabalier in der Kindheit das Klavier. Seine Mutter Huberta bestand darauf, dass alle vier Kinder ein Instrument lernen – egal, ob sie lieber Fußball oder Eishockey gespielt hätten.
Doch damit nicht genug: Mehrmals im Jahr standen Familienausflüge in die Oper, ins Schauspielhaus oder ins Grazer Kinder- und Jugendtheater "Next Liberty" auf dem Programm.
"Ich denke oft an meine Kindheit, weil es unserer Mutti ein großes Anliegen war, dass von uns Lausbuben, die sich lieber auf dem Fußballplatz und am Eishockeyplatz geprügelt haben, jeder von uns ein Instrument lernt", erzählt der Sänger im Podcast "Die Gruaberin".
In seiner Jugend ging es im Hause Gabalier mitunter turbulent zu. Mit seinen drei Geschwistern feierte er ausgiebig im Elternhaus, das 1988 fertiggestellt wurde. Auf die Frage, ob er ein wilder Teenager gewesen sei, antwortete Gabalier: "Wir haben uns ordentlich aufgeführt, ja!" Das Haus sei "absolut schalldicht" gewesen.
Heute sieht der Schlagerstar seine Kindheit mit anderen Augen: "Ich bin heute sehr dankbar, dass wir auch diese kulturelle Seite von der Mama eingebläut bekommen haben."