Erst Tränen, dann Wut – und jetzt ab in die Sonne!
Hinter Stefan Mross liegen turbulente Wochen. Nach 21 Jahren musste sich der Moderator Anfang September von seiner geliebten ARD-Show "Immer wieder sonntags" verabschieden.
Nun sucht Mross erst einmal das Weite.
Auf Instagram meldete sich der 50-Jährige vor einem Flugzeug bei seinen Fans und verkündete: "Auf geht’s nach Ägypten zu Schlager unter Palmen."
Von Trübsal blasen also keine Spur.
Bei seiner Ägypten-Reise handelt es sich allerdings nicht um eine spontane Flucht vor dem deutschen Fernsehen.
Mross ist Teil der bereits länger geplanten Schlagerreise "Schlager unter Palmen", die vom 23. bis 30. September am Roten Meer stattfindet.
Untergebracht sind Stars und Fans in einem Fünf-Sterne-Resort in El Quseir. Auf dem Programm stehen mehrere Live-Shows, Ausflüge und gemeinsame Veranstaltungen.
Und Mross reist nicht alleine in die Sonne.
Unter anderem sind auch Claudia Jung, Nicki, Olaf Berger, Rosanna Rocci und Achim Petry angekündigt. Ebenfalls dabei: Mross' Partnerin Eva Luginger.
Ein bisschen Abstand vom deutschen TV-Trubel dürfte dem Moderator trotzdem nicht ungelegen kommen.
Am 6. September präsentierte Mross nach mehr als zwei Jahrzehnten seine letzte reguläre Ausgabe von "Immer wieder sonntags".
Der SWR und die ARD hatten bereits im Frühjahr entschieden, die traditionsreiche Schlagershow ab 2027 nicht mehr fortzuführen. Als Gründe wurden finanzielle und strategische Überlegungen genannt.
Mross machte keinen Hehl daraus, wie sehr ihn das Ende trifft.
"Natürlich geht’s mir nicht gut. Alles andere wäre gelogen", gestand er bei seinem Abschied.
Ganz verdaut scheint er die Entscheidung auch danach nicht zu haben.
Bei Stefan Raab sprach Mross wenige Tage später noch einmal über die Ereignisse rund um seine letzte Sendung.
Dabei verriet er, dass es hinter verschlossenen Türen offenbar deutlich zur Sache ging. "Irgendwann muss man mal das Maul aufmachen", erklärte der Bayer.
Gleichzeitig betonte er aber auch, dass er 21 wundervolle und erfolgreiche Jahre mit "Immer wieder sonntags" erlebt habe.
Und komplett aus dem Fernsehen verschwunden ist Mross ohnehin nicht.
Erst diese Woche wurde er bei "The Masked Singer" als "Hippo Jones" enttarnt.
Auch für die Zeit nach "Immer wieder sonntags" macht sich der Moderator Hoffnung.
Mross behauptet, derzeit immer wieder Anrufe und Anfragen von Sendern zu bekommen. Eine konkrete neue TV-Heimat für seine bisherige ARD-Show gibt es allerdings noch nicht.
Der Europa-Park, in dem "Immer wieder sonntags" jahrelang produziert wurde, hat zumindest Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit signalisiert.
Bis sich entscheidet, wie es für Mross im Fernsehen weitergeht, wartet nun aber erst einmal ein wesentlich angenehmeres Programm.