Die Krone holt er sich nicht – aber die Herzen der Zuschauer: Hubert Fella (58) beendet das Dschungelcamp als starker Dritter und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Was als bescheidene Teilnahme begann, wurde zu einer der emotionalsten Dschungelreisen der Staffel.
Denn Hubert ging nie mit großen Ambitionen ins Camp. Sein erklärtes Ziel war simpel: Platz fünf, um mit seinem Ehemann Matthias, der 2018 ebenfalls Fünfter wurde, gleichzuziehen. Doch je länger die Tage im australischen Busch dauerten, desto klarer wurde: Hubert berührt die Menschen. Und zwar tief.
Mit seinen offenen, oft sehr persönlichen Erzählungen sorgte er immer wieder für Tränen vor den Bildschirmen. Geschichten über Liebe, Verlust, Zusammenhalt und Dankbarkeit machten ihn zum emotionalen Anker der Staffel. Nie stellte er sich in den Mittelpunkt – und genau das machte ihn offenbar so groß.
Ein Markenzeichen wurde schnell Kult: Huberts Siegesfaust, die er nach jeder überstandenen Entscheidung in die Luft reckte. Die "Hubsi"-Faust ist jetzt schon legendär.
Während andere Kandidaten polarisieren oder taktieren mussten, blieb Hubert konstant: empathisch, warmherzig und ehrlich gesagt meistens in seinem Bettchen. Seine Stärke lag nicht im Drama, sondern im Menschlichen. Genau das belohnte das Publikum.
Im Finale musste sich Hubert schließlich Gil Ofarim (43) und Samira Yavuz (32) geschlagen geben. Doch von Enttäuschung keine Spur: Sein dritter Platz wirkt weniger wie ein Verlust, sondern wie eine Anerkennung dessen, was er im Camp gezeigt hat.
Auch ohne Krone bleibt festzuhalten: Hubert Fella ist einer der emotionalen Gewinner dieser Staffel. Ein Kandidat, der bewiesen hat, dass man im Dschungel nicht laut sein muss, um gehört zu werden.