Lebensbedrohliche Szenarien

Gefahr für Zuschauer! Das droht bei Timmy-Explosion

Der Kadaver des bekannten Wals "Timmy" liegt weiterhin am Strand von Anholt und bläht sich auf. Schaulustige warten auf die Explosion.
Newsdesk Heute
01.06.2026, 13:43
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Das Drama um den toten Buckelwal "Timmy" sorgt in Dänemark weiterhin für Aufregung. Immer wieder pilgern Menschen zum Strand von Anholt, wo der Kadaver des toten Tieres am Strand liegt. Unterdessen sorgen die Gase in Timmy dafür, dass sich sein Körper immer weiter aufbläht.

Experten sind sich sicher, dass das Tier explodieren wird. Wann dies passiert, ist unklar und hängt von Faktoren wie der Außentemperatur oder dem Verwesungsgrad ab. Am Donnerstag soll das Tier jedenfalls obduziert werden. Ob der Körper des Meeressäugers so lange standhält, könne man nicht sagen.

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Kann Menschen töten

Experten zeigen sich jedenfalls alarmiert und warnen davor, sich dem Kadaver zu nähern. Gegenüber der "Bild" sprach Almut Neumeister vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund von "Fleischklumpen", die bei einer Explosion herumfliegen könnten. Dieser Meinung schloss sich auch der dänische Walforscher Peter Teglberg Madsen an.

Er soll bei der Obduktion am Donnerstag dabei sein und meinte zum Spiegel, dass die "kiloschweren Fleischbrocken", die bei einer Explosion herumfliegen, auch einen Menschen töten könnten. Heißt: Schaulustige könnten von den verwesten Fleischresten getroffen werden. Dadurch kann es auch zu Infektionen wie Influenza, Röteln, Toxoplasmose und Brucellose kommen.

Blutvergiftung droht

Laut Neumeister würden die Ärzte und Wissenschaftler, die Timmy aufschneiden, Schutzkleidung tragen. Gefährdet wären eher die Zuschauer. Demnach könnten über offene Wunden Bakterien in deren Körper gelangen. Der Expertin zufolge könne es so auch zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung drohen.

Auch Madsen ist sich der Gefahr bewusst. Die Aufgabe bei der Obduktion wird sein, Timmy zu entgasen. Der Wissenschaftler sprach von einem Vorgang, der der Entschärfung einer Bombe gleiche. Danach werde man sich Schritt für Schritt in das Innere des Meeressäugers arbeiten.

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