Festnahme in Wien

Geld gefordert, Opfer geschlagen – Mann (30) gefasst

Bedroht und geschlagen: Ein 30-Jähriger versuchte offenbar einen Mann (29) auszurauben. Nun klickten die Handschellen.
04.11.2026, 13:12
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Ein 29-Jähriger soll im September in Wien-Floridsdorf von einem Bekannten bedroht und zur Behebung von Bargeld gezwungen worden sein. Als das nicht gelang, soll der Mann zugeschlagen haben. Nun wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, soll sich der Vorfall bereits am 16. September ereignet haben. Damals soll der Verdächtige das Opfer zunächst zu einem Bankomaten begleitet haben, wo der 29-Jährige versuchte, Geld abzuheben. Die Behebung scheiterte jedoch.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Daraufhin sollen die beiden gemeinsam eine weitere Bankfiliale in Wien-Floridsdorf aufgesucht haben. Doch auch dort gelang es dem 29-Jährigen nicht, Bargeld zu beheben. In weiterer Folge soll der Unbekannte dem Opfer mit einem Schlag ins Gesicht Verletzungen zugefügt haben.

Ermittler forschten Verdächtigen aus

Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, Ermittlungsbereich Raub, übernahm die Ermittlungen. Dabei gelang es den Beamten, einen 30-jährigen Mann mit russischer Staatsangehörigkeit als Tatverdächtigen auszuforschen.

Bei einer erneuten Einvernahme machte das Opfer weitere Angaben zum mutmaßlichen Täter und zum Tathergang. Zuvor waren den Ermittlern teilweise unglaubwürdige Angaben aufgefallen. Der 29-Jährige erklärte schließlich, den Mann bereits im Dezember 2025 über eine Plattform in den sozialen Medien kennengelernt zu haben. Den genauen Namen habe er allerdings nicht gekannt.

Am Tag der Tat sei es zu einem Treffen zwischen den beiden gekommen. Am Ende dieses Treffens soll der 30-Jährige den Mann bedroht und genötigt haben, Geld zu beheben. Außerdem soll er ihn verletzt haben.

Festnahme an Wohnadresse der Mutter

Am Dienstag wurde der Tatverdächtige aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien an der Wohnadresse seiner Mutter vorläufig festgenommen.

Bei seiner Einvernahme verweigerte der 30-Jährige die Aussage. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er anschließend in eine Justizanstalt gebracht.

red, 04.11.2026, 13:12
Weitere Storys